Weichering: Detailarbeit an der biblischen Szene
Die Krippenlandschaft ist pünktlich fertig geworden. Walter Morasch (l.) und Josef Mack sen. haben viel Zeit und Herzblut in die Gestaltung der Landschaft gesteckt. - Foto: Schittenhelm
Weichering

Orientalisch angehaucht, passend zu den vor einigen Jahren angeschafften Krippenfiguren sollte die Landschaft sein, erzählt Mack: "Der Walter und ich haben uns dann grob skizziert, was wir uns so vorstellen". Häuser, Palmen oder Steinlandschaften entstanden so im Laufe der vergangenen Wochen und Monate. Über 500 Stunden wurde insgesamt an der Krippe gearbeitet. "Am Anfang ging es schnell. Aber die Detailarbeiten an der Landschaft sind das Zeitaufwendige", beschreibt Morasch, der wie Mack zu den Krippenfreunden Weichering zählt.

Die Kirchenkrippe mit ihrer neuen Landschaft wird ein Herzstück der Ausstellung in Weichering sein, die am zweiten und dritten Adventswochenende im Pfarrstadel stattfindet. Als Gegenstück habe man die Krippe aus Hohenried, ein ähnlich großes Bauwerk, das der ehemalige Schreiner Josef Mack vor einigen Jahren gefertigt hat, in der Ausstellung mit dabei. Morasch und Mack haben sich selbstverständlich fachmännisch weiter gebildet. "Wir haben im Laufe der vergangenen Jahre einige Kurse an der Krippenbau-Schule in Garmisch-Partenkirchen absolviert, um uns mit den ganz speziellen Feinheiten des Themas auseinander zu setzen", beschreibt Morasch. So wie dies zum Beispiel auch Krippenbau-Meister Peter Stowasser aus Neuburg gemacht hat. Nur hat der einen kompletten Meisterkurs abgeschlossen im oberbayerischen Süden. Aber auch der wird in Weichering ausstellen.

Inzwischen ist es die siebte Ausstellung, die die Weicheringer Krippenfreunde organisieren. Dazu kommen Fahrten zu Krippenausstellungen und natürlich die Tradition der Krippengestaltung mit dazu. Interessierte seien jederzeit willkommen, sich den Krippenfreunden Weichering anzuschließen.

Die Ausstellung in Weichering wird am Samstag, 9. Dezember, um 14 Uhr eröffnet. Anlässlich der Eröffnung wird die neue Krippe durch Pfarrer Paul Igbo und Pfarrer Anton Keller gesegnet. Die kleine Feier wird auch durch die Weicheringer Werkstatt Musi umrahmt. Am Samstag ist die Ausstellung bis 18 Uhr und am Sonntag, 10. Dezember, von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Am dritten Adventswochenende besteht ebenfalls am Samstag von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr die Möglichkeit, Krippen zu bestaunen, das Krippencafé zu besuchen oder sich an der Lotterie der Weicheringer Krippenfreunde zu beteiligen.

Zu gewinnen gibt es laut den Veranstaltern der Aktion eine selbstgefertigte kleine bayerische Schneekrippe. Aus dem Erlös der Lotterie und aus dem Verkauf im Café hoffen die Weicheringer Krippenfreunde, schon bald die noch fehlenden Figuren für die Kirchenkrippe finanzieren zu können.