Wirt Mario Reichenbach war zuvor von den Eigentümern Umberto und Gwendolyn von Beck-Peccoz freigestellt worden. „Er hat das Lokal auf seine joviale Art großartig geführt“, so der Kühbacher Baron. Letztlich seien aber Rennbahn, Hofgarten, Festsaal und beide Biergärten „zu viel geworden“. Mit dem Donauwörther Hotel- und Küchenmeister Karl Weng und seiner Ehefrau als Serviceleiterin habe man eine sehr gute Besetzung gewonnen.

Das Ehepaar leitete das Hotel Hohenschwangau, ein Weingut in der Pfalz und zuletzt drei Monate lang den Herrenhof in Rennertshofen. Der Umzug in eine Wohnung in der Rennbahn sei geplant. Das „Flaggschiff“ soll feinere bayerische Küche anbieten, ohne das bisherige Konzept zu verwerfen, so Baron Umberto von Beck-Peccoz. Wild, Fisch, Gemüse und andere Produkte sollen bevorzugt von regionalen Anbietern geliefert werden.
Die Rennbahn öffnet künftig werktags erst ab 17.30 Uhr, im Hofgartenrestaurant gibt es Mittagstisch. Ruhetag ist am Montag, die Rennbahn schließt am Dienstag. 

Ihren regionalen Expansionskurs setzen die Kühbacher fort. Neueste Erwerbung ist der Gasthof Lutz in Rain am Lech. Neben der bestehenden Gastronomie soll das Hotel auf 50 Betten ausgebaut werden. In Augsburg hat sich die Brauerei Kühbach für das neue Lokal Floßlände am Lech beworben. Kühbach beliefert rund 300 Gaststätten und Bistros und führt 20 eigene Objekte.