Wo es sinnvoll ist, arbeiten Landkreismitarbeiter und Bedienstete des Freistaates arbeitsteilig. Dann räumt jeder einen Teil für den der andere zuständig wäre. Wie Landratsamt-Pressesprecher Thomas Assenbrunner mitteilte, seien die Mitarbeiter im Dauereinsatz gewesen. Bevor die Räumfahrzeuge ausrücken, machen sich bereits die beiden Melder, einer vom Straßenbauamt, einer vom Landkreis, auf den Weg, um die Lage zu erkunden. 20 Mann der Landkreisbetriebe waren im Schichtdienst im Einsatz. Pro 30 Kilometer Strecke bringen sie etwa fünf Tonnen Streugut aus. In einem durchschnittlichen Winter werden zwischen 1000 und 1300 Tonnen Salz und Splitt verbraucht. Die Vorräte des Kreises und einiger Gemeinden, die die ehemalige Kompostierhalle der Landkreisbetriebe als Lager nützen, betragen 5000 Tonnen.