Neuburg: Stadt baut Fuß- und Radweg zu Audi
Auf der linken Straßenseite will die Stadt zwischen Heinrichsheim und der Alarmstraße einen Geh- und Radweg bauen, der an den bestehenden Weg bei Audi anschließt. 170 000 Euro sind dafür veranschlagt. - Foto: Frank
Neuburg

Es ist bei all den geplanten und großen Baumaßnahmen in der Stadt keine große Sache, der Fuß- und Radwegzusammenschluss von der Heinrichsheimer Straße zur Audi AG. Dennoch müssen dafür voraussichtlich 170.000 Euro aus der Stadtkasse locker gemacht werden.

Als die Ingolstädter Autobauer auf der landwirtschaftlichen Fläche ihre Neuburger Dependance errichteten, bauten sie auch die bestehende Straße aus und legten einen Geh- und Radweg vom Kreisverkehr an der Staatsstraße 2043 bis zur Alarmstraße an. Dort endet der Weg allerdings. Bis zum Bahnübergang am Ortsende von Heinrichsheim sind Fußgänger und Radfahrer deshalb gezwungen, die schmale Verbindungsstraße zu benutzen. Nun soll die Lücke zwischen dem städtischen Industriegleis und der Alarmstraße geschlossen werden.

Das Stadtbauamt plant in Richtung Audi gesehen auf der linken Straßenseite einen etwa 2,50 Meter breiten Fuß- und Radweg in Asphalt, der auch über den Bachholzgraben geführt werden muss. ein Brückenbauwerk ist nach Ansicht des Tiefbaufachmannes Rolf Jüngst nicht erforderlich. Die Fahrbahn soll einseitig aufgeweitet werden, um einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu den Fußgängern und Radlern zu erreichen. Das tiefer liegende Grundstück wird auf Straßenniveau angehoben und soll im Abstand von etwa 1,50 Metern parallel zur Straße verlaufen. Dort, wo die Straße über den Bachholzgraben führt, werden eine Absturzsicherung zum Bach und eine Leitplanke zur Straße hin angebracht. Den notwendigen Grund und Boden hat die Stadt bereits kaufen können. An der Ausschreibung sollen sich leistungsfähige Firmen im Umkreis von 30 Kilometern beteiligen.

Eine vergleichsweise kleine Baumaßnahme ist auch der Fußgängerüberweg an der Monheimer Straße in Höhe der Einfahrt Buchdruckerwiese. 35.000 Euro Baukosten sind dafür veranschlagt. Der Antrag kommt von Verkehrsreferent Bernhard Pfahler (FW) und wurde von den Ausschussmitgliedern ebenfalls einstimmig abgenickt. Pfahler begründete seinen Antrag mit den vielen Schülern, die an der Monheimer Straße in die Berufsschule oder das Sonderpädagogische Förderzentrum gehen. Es sei zu beobachten, dass die Straße willkürlich von Schülern gekreuzt werde und sich dabei gefährliche Situationen ergäben. Auf der Monheimer Straße bis zum Kreuzungsbereich Ingolstädter Straße gibt es keine Möglichkeit, die Straße sicher zu überqueren. Der Überweg soll mit Peitschenlampen beleuchtet werden und eine Mittelinsel erhalten. Außerdem ist eine Ampel vorgesehen, die nur bei Bedarf aktiviert wird.