Oberbürgermeister Bernhard Gmehling war die Vermüllung am Freibad derart sauer aufgestoßen, dass er die Schulabschlussfeiern auf städtischen Freiflächen verbieten wollte. "Wir können solche Exzesse als Stadt nicht dulden", sagte er. Das sieht das Jugendparlament genauso, findet aber, dass ein grundlegendes Feierverbot der falsche Weg ist. Das Gremium befürwortet den Antrag von Jugendreferentin Doris Stöckel (CSU), die anstelle eines kollektiven Feierverbots in einer Arbeitsgruppe ein Konzept für die Abschlussfeiern erarbeiten will. Der Gruppe soll neben der Jugendreferentin auch die Kreisjugendpflegerin Anne Heiß, der Kreisjugendring, das Traumtheater und "Jugend stärken im Quartier" angehören. "Es ist wichtig, dass die Stadt Neuburg den Jugendlichen hier entgegenkommt", freut sich Marie-Luise Stadler, die Vorsitzende der Jungen Union in Neuburg. "Es geht nur über den gemeinsamen Dialog." Das Jugendparlament beschäftigte sich zudem mit dem Projekt "Ich + Du = Wir", in dessen Rahmen in diesem Jahr ein Sommerfest geplant ist, dass entweder am 15., 16. oder 22. September stattfinden soll. "Der genaue Termin steht noch nicht fest, weil neben uns ja auch das Jugendzentrum und der Förderverein Traumtheater mitwirken", so Stadler.