Neuburg: Das leidige Problem Parkplätze
Am Schwalbanger und im Neufeld ist es nicht immer einfach, einen Parkplatz zu ergattern. Das Thema wird nun ein weiteres Mal vom Stadtteilmanagement aufgegriffen. - Foto: Hajduczek
Neuburg

Eingeladen sind alle interessierten Stadtteilbewohner sowie stadtteilansässigen Unternehmer und Einrichtungsleiter.

Da die nicht zufriedenstellende Parksituation in den Stadtteilen Schwalbanger und Neufeld seit vielen Jahren immer wieder Thema ist, hat das Stadtteilmanagement im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Verkehrsreferenten Bernhard Pfahler (FW) bekanntlich einen Bürgerbeteiligungsprozess in die Wege geleitet. Ziel ist die Verbesserung der Parksituation.

"Es fanden bereits Treffen sowohl mit stadtteilansässigen Unternehmern und Einrichtungsleitern sowie Stadtteilbewohnern statt", erklärt Stadtteilmanager Marek Hajduczek. Die Parkproblematik zieht sich über das gesamte Viertel. Am Schwalbanger, Richard-Wagner-Straße, Am Neufeld und An der Weiherleite sind nur einige der hier genannten Straßen. Und auch die Liste der Ursachen ist lang. "Von zu wenigen Parkplätzen im Verhältnis zu Wohneinheiten aufgrund der alten Stellplatzverordnung, über fehlende Mitarbeiter- und Kundenparkplätzen, Wegfall von Parkplätzen aufgrund Feuerwehrzufahrten, Bequemlichkeit bis hin zu mehreren Fahrzeugen pro Haushalt", so Hajduczek. Ein- und Zufahrten werden zugeparkt, Falsch- und Fremdparker, lange Parkplatzsuche, Unfälle und Vandalismus sind die Folgen. "Das Miteinander im Quartier leidet", erklärt der 29-Jährige weiter. Aber es gibt auch Vorschläge zur Lösung der Parkproblematik aus der Bevölkerung. Unter anderem könnten sich die Ostend-Bewohner eine Aufstockung von bestehenden Parkplätzen und (Tief-)Garagen, ein Einbahnstraßen-System Am Neufeld und An der Weiherleite, ein Parkdeck auf dem städtischen Parkplatz in der Richard-Wagner-Straße, Parkmarkierungen in der Heugasse und in der Richard-Wagner-Straße, Parkplatz-Schaffung auf der Grünfläche neben dem BRK-Seniorenheim oder eine Tiefgarage an der Pfarrwiese mit einem natürlichen Dach für den Erhalt des Bolzplatzes vorstellen. Welche Lösungsvorschläge die Verantwortlichen nun konkret angehen, darüber soll am kommenden Montag gemeinsam beraten werden, denn zu den Aufgabe des Stadtteilmanagements gehören die enge Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und Anwohnern sowie deren Zusammenführung, die Aktivierung der Stadtteilbewohner und die Steigerung der Lebensqualität. "Das geht aber nur, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen", so Hajduczek.