Vorfreude auf die Party: "We rock the Cancer" lautet das Motto der Benefizparty am Samstag, 3. März, im Gemeindehaus Marienheim zugunsten der Stiftung Neuburger, die von den Neuburger Teilnehmerinnen des "Muddy Angel Run" organisiert wird.
Vorfreude auf die Party: "We rock the Cancer" lautet das Motto der Benefizparty am Samstag, 3. März, im Gemeindehaus Marienheim zugunsten der Stiftung Neuburger, die von den Neuburger Teilnehmerinnen des "Muddy Angel Run" organisiert wird.
Hammerl
Neuburg

Den Erlös wollen sie der Stiftung für Neuburger spenden, weil ihnen wichtig ist, dass das Geld in der Region bleibt. Nachdem das Motto der Party "We Rock the Cancer" lautet, ist es nur logisch, dass der Erlös zweckgebunden übergeben werden wird. "Unser Herzenswunsch ist es, dass das Geld Familien zugutekommt, die durch eine Krebserkrankung in finanzielle Not geraten sind oder sich einfach mal etwas Besonderes gönnen möchten", sagt Fabienne Urgese, bei der wieder die Fäden zusammenlaufen. "Wir zeigen es dem Krebs", sagt sie kämpferisch. Die Frauen setzen also einmal mehr ein Zeichen gegen Brustkrebs beziehungsweise gegen die Tabuisierung der Erkrankung.

Die Idee der Benefizparty hat zwei Wurzeln. Eigentlich, so erzählt Alex Hesse, war geplant gewesen, miteinander den erfolgreichen Lauf, bei dem mehr als 1000 Euro für den guten Zweck zusammengekommen waren, mit einer Party für den engeren Kreis zu feiern. Dann ergab es sich, dass Klaus Köppl, der "dienstälteste DJ von ganz Neuburg" und momentan unfallbedingt gehandicapt, ihnen anbot, bei der Party aufzulegen. Als dann Vanessa van Delft das Marienheimer Gemeindehaus zur Verfügung stellte, wurde aus der kleinen eine große Party. "Wir haben uns gedacht, wenn wir schon die Räume haben, dann machen wir's gleich größer", meint Lena Gastl. "Eigentlich war es schon immer so, dass aus einer kleinen Idee irgendwie etwas Größeres wurde", ergänzt Hesse nachdenklich.

Das gilt auch für den kommenden "Muddy Angel Run". Aus 18 mach 80 - das ist der "Mädelsclique" gelungen, und zwar ohne großes Zutun. Der Gruppe in den sozialen Medien gehören nun schon 80 Frauen an, darunter etliche von Krebs betroffene, die am 1. Juli wieder in Riem mitlaufen wollen. Die Idee hat sich zum Selbstläufer aufgeschwungen. Alle, die im Vorjahr dabei waren, machen wieder mit und viele sind dazugekommen, die meisten über persönliche Freundschaften, aber auch über Petra Weißbach vom Klinikum Ingolstadt die dort eine Selbsthilfegruppe leitet. Der Kontakt hat Uli Piendl hergestellt. "Wir schaffen die Verbindung zwischen den Kliniken in Neuburg und Ingolstadt", freut sich Urgese. Sie ist Stationssekretärin an der Klinik in Neuburg, viele andere der Clique arbeiten ebenfalls dort - ob als Krankenschwestern, in der Verwaltung als Physio- oder Ergotherapeutin.

Verbindung zum "Muddy Angel Run" wird die Party auch über die "coole Deko in Pink-Schwarz-Silber, unseren Farben" haben, kündigt sie an. Köppl, der bis vor kurzem im Hertlein als DJ unterwegs war, wird "alles von Oldies bis zu aktuellen Charts" auflegen und verspricht eine volle Tanzfläche, wenn auch ohne Standardtänze. Zu essen gibt es Chili, zum gehaltvollen Naschen Slush Eis für Erwachsene. Sowohl für den neuen "Muddy Angel Run" im Juli, als auch für die Party sind Urgese und ihre Mädels im Alter zwischen 13 und Mitte 50 schon wieder eifrig dabei, Sponsoren zu suchen und Spenden zu sammeln. Die Unterstützung sei überwältigend und auch viele Helfer haben sich bereits für Party gemeldet. Für die Sponsoren versprechen die Organisatoren eine kleine Überraschung auf der Party. Die beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden erwünscht.

Info: Nähere Informationen zum Lauf im Juli unter http://brustkrebsdeutschland.de/, https://de.muddyangelrun.com/ oder zur Neuburger Gruppe bei Fabienne Urgese, Telefon (0176) 84 34 25 54, furgese@web.de.