Burgheim: Kindergärten geben Grund zur Freude
Gut in Schuss: Die Eltern sind mit den Leistungen und dem Zustand der Kindergärten in Burgheim sehr zufrieden. Das zeigte eine Umfrage.
Burgheim

Aus den Kindergärten des Marktes gab es nur Positives zu berichten. Zehn Voraussetzungen sind nötig, um einen Förderanspruch für die drei gemeindlichen Kindertageseinrichtungen zu erhalten. Eine davon ist die jährliche Elternbefragung. Insgesamt wurden 119 Fragebögen an die Eltern verteilt. 55 Fragebögen wurden abgegeben, 64 Fragebögen kamen nicht zurück. Somit lag die Beteiligung unter 50 Prozent. "Hoffentlich ist das keine Prognose für die Beteiligung an den bevorstehenden Wahlen", meinte Bürgermeister Michael Böhm (CSU) leicht enttäuscht. Das Ergebnis der Umfrage stimmte ihn allerdings mehr als zufrieden. Sowohl die Zufriedenheit mit den Öffnungszeiten, mit der pädagogischen Arbeit, als auch mit der Elterninformation, der Förderung der Kinder sowie dem Mittagessen, war sehr groß. "Die Zahlen sind wirklich bemerkenswert, und mein großes Lob geht an die Einrichtungen", so Böhm.

Aus dem finanziellen Bereich konnte Geschäftsleiterin Monika Basener ebenfalls Erfreuliches berichten. Ihrem Zwischenbericht für das laufende Geschäftsjahr zufolge sind bereits 70 Prozent der Einnahmen auf dem Konto der Marktgemeinde eingegangen. Dem Gegenüber konnten 56 Prozent der geplanten Ausgaben für 2017 abgerufen werden.

Christoph Hauber, Leiter des Bauamtes, referierte zu den Themen Genehmigungsverfahren und gesetzliche Bestimmungen. In diesem Fall zum Flächennutzungs- und Bebauungsplan, speziell für die vorgesehenen Neubaugebiete "Am Vohbach" und der "Schloßbreite". Gemeinderat Rudolf Meßmer (CSU) bemängelte dabei den enormen Wust an Bürokratie im Genehmigungsverfahren. "Von den Kapriolen der Bürokratie kann ich ein Lied singen", so Bürgermeister Böhm, " die letzte Woche würde ich gerne aus meinem Leben streichen." Beim Baugebiet "Am Vohbach" gibt es noch einige Unklarheiten bei der Frage der Verkehrsführung. Grund dafür ist, dass Grundstücke, die für eine optimale Lösung ideal wären, in Privatbesitz sind und nicht veräußert werden.

Gemeinderat Klaus Rössler erörterte ein neues Spielplatzkonzept für Burgheim. Als Faustregel gilt nach neuesten Erkenntnissen ein Spielplatz pro 1000 Einwohner. "Für uns würden also drei reichen" so Rössler. Auch der Serviceaufwand sei nicht mehr so hoch wie bei jetzt zehn bis zwölf Spielplätzen, meinte er. "Aber im Vordergrund soll der Effekt, nicht das Geld stehen." Als Muster soll nun erst einmal der Spielplatz in der Johann-Strauß-Straße in Angriff genommen werden.

Am Dienstag, 10. Oktober, um 19 Uhr findet eine Infoveranstaltung zum Thema Kanalbaumaßnahmen im Feuerwehrhaus Leidling statt.