Passionsspiele in Altmühlmünster: Interview mit Jesus-Darsteller
Altmühlmünster (rat) Kann ein früherer Zeitsoldat den berühmtesten Pazifisten der Weltgeschichte spielen? Matthias Schadt, der bei den am 3. März beginnenden Passionsspielen in Altmühlmünster einer der beiden Jesus-Darsteller ist, beantwortet diese Frage souverän: „Niemand betet mehr für den Frieden als der Soldat. Ich war schon immer sehr pazifistisch.“
So bereitet es dem 31-Jährigen auch keinen Konflikt, als Luftfahrzeug-Mechaniker für das Kampfflugzeug Eurofighter zuständig zu sein. „Das ist kein Kriegswerkzeug“, betont er. Schadt ist gebürtiger Münchner, lebt aber schon mehr als ein Vierteljahrhundert in der Region. Er wohnt in Gleislhof.
Der nachdenklich und still wirkende junge Mann gibt beim Passionsspiel in Altmühlmünster seine Premiere – und das gleich als Jesus. „Das ist eine große Rolle, der ich mit Respekt begegne“, meint er bescheiden. Dass er die Hauptrolle übernehme, sei die Idee von Spielleiter Günther Schlagbauer gewesen.
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Harald rast
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