CSU schert aus: Fraktionübergreifender Antrag zur Schließung des Bombodroms ist geplatzt
Riedenburg (RID) Siegenburg (rat) Ein fraktionsübergreifender Gruppenantrag zur Schließung des Luft-Boden-Schießplatzes in Siegenburg ist bereits vor der Abstimmung im Bundestag geplatzt.
Das teilte gestern der Bundestagsabgeordnete Thomas Gambke (Grüne) mit. Der Landshuter Parlamentarier macht für das Scheitern des Vorstoßes unter anderem den Landshuter CSU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Götzer und den Passauer FDP-Bundestagsabgeordneten Max Stadler verantwortlich. „Politisch tot“ „Götzer und Stadler sind ausgeschert, das ist sehr bedauerlich“, beklagte Gambke. Der von ihm formulierte Gruppenantrag sei damit „politisch tot“. Der Wortlaut sei sogar von der CSU abgesegnet gewesen. Dabei habe es um die Bundestagsinitiative zur Schließung des Bombodroms eigentlich gut ausgesehen. Doch die CSU habe sich nun benommen „wie ein Manager, der erst denkt, wenn er unterschreiben muss“, schimpfte Gambke. Zudem hätten weder Götzer noch Stadler eine Begründung für ihr Umschwenken abgegeben. Über die Gründe des plötzlichen Umfallens seiner Parlamentskollegen kann Gambke nur Mutmaßungen anstellen: „Wahrscheinlich wollen sie nicht gegen die eigene Regierung agieren.“ Zudem wollten die Mitglieder der Regierungsfraktionen offenbar abwarten, bis die Details der Bundeswehr-Reform festgelegt sind. „Doch für das Verteidigungsministerium wird der Schießplatz in Siegenburg nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen“, prophezeit Gambke. Dabei wäre wegen des bevorstehenden Umbaus der Streitkräfte nun der ideale Zeitpunkt, um Siegenburg zu schließen. „Die Bundeswehr bezahlt für das Gelände jährlich eine halbe Million Euro“, hat Gambke erfahren. „Dabei ist das ein nutzloser Platz.“ Und auch die US-Armee würde das Areal kaum noch nutzen. Im vergangenen Jahr habe es nur wenige Flüge gegeben – Tendenz sinkend. „Siegenburg ist auch nicht für andere Waffensysteme, wie zum Beispiel Hubschrauber, geeignet“, weiß Gambke. Deshalb müsse dieses Kapitel nun endlich beendet werden. Dem pflichtet der CSU-Bundestagsabgeordnete Götzer prinzipiell bei. „Ich kämpfe seit Beginn meiner Parlamentariertätigkeit vor 20 Jahren für die Schließung“, versichert der Landshuter. Doch Gambkes Vorgeh
Lesen Sie morgen mehr im DONAUKURIER (Ausgabe Riedenburg/Beilngries) oder schon heute Abend auf donaukurier.de als Premium-Artikel.
Harald rast
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Region Riedenburg
|
Vier Sextäter attackieren 18-Jährige |
[29.05.2012 13:56 Uhr] | |
|
Mann pinkelt gegen Polizeiauto |
[29.05.2012 10:43 Uhr] | |
|
Schöne Rösser und geschmückte Kutschen |
[28.05.2012 15:06 Uhr] | |
|
Riedenburgerin erhält Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten |
[25.05.2012 11:44 Uhr] | |
|
Beilngrieser kämpfen für Energiewende |
[24.05.2012 16:56 Uhr] | |
|
Riedenburgs Stadtpfarrer geht nicht in Ruhestand |
[24.05.2012 16:34 Uhr] | |
|
Sportmedaille für Vanessa Körndl |
[24.05.2012 12:21 Uhr] | |














