Urvogel entdeckt
Seit 14 Jahren schon dürfen Urlauber und Hobbypaläontologen in dem Steinbruch von Franz und Rosi Gerstner graben.
Janda
Für Franz und Rosi Gerstner ist die Entdeckung in ihrem kleinen Fossiliensteinbruch eine Sensation. „Ein Archaeopteryx – was wollen wir in Schamhaupten denn noch mehr erreichen?“, fragt der Fossilienliebhaber, der seit 14 Jahren Urlauber und Hobbypaläontologen im Steinbruch unweit seines Hofs graben lässt.
 
Bereits im Jahr 2010 zog ein Sammler aus dem Raum Nürnberg die gut erhaltene Versteinerung zwischen Schamhauptener Juraplatten hervor, wie Gerstner weiß. Bei dem Exemplar handelt es sich um eine Versteinerung, die in drei größere und mehrere kleinere Brocken zerbrochen ist.
 
„Alles in allem etwa einen halben Meter groß“, schätzt Gerstner. „Er sieht aus wie ein größeres Huhn.“ Eine wissenschaftliche Einordnung des Schamhauptener Urvogels gibt es zwar nicht, die Fachwelt schweigt sich derzeit noch aus.