Pfaffenhofen: Schulrochade: Neubau Zug um Zug
Begrünt, geschwungen, neu sortiert: So stellen sich die Planer das neue Schul- und Sportzentrum in Pfaffenhofen vor. Am Südufer (hinten) des Gerolsbach, wo jetzt noch die Gerhardinger-Schule steht, sollen Schwimmbad, Dreifachhalle und Sportplätze sein. Im
Büro Köhler Architekten
Die Stadt will eine Komplettlösung. Statt die städtischen Schulen und Sportanlagen schrittweise und aufwendig zu sanieren, soll die Schulrochade mit Neubauten der große Wurf werden.
 
Der erste Bauabschnitt, der heuer beginnen und nächstes Jahr fertiggestellt werden soll, ist der Bau der großen Dreifachhalle am Gerolsbach. Startschuss der Arbeiten wird der Abriss der bestehenden Grundschul-Turnhalle im Sommer sein. Der Begriff Rochade ist dem Schach entlehnt: der Doppelzug, bei dem König und Turm die Seiten wechseln.
 
Im Schul- und Sportzentrum sollen analog in den kommenden sieben Jahren verschiedene Anlagen und Gebäude die Flussseite wechseln. Dabei sollen Containerlösungen für den Schulbetrieb vermieden werden. „Das Konzept sollte in erster Linie ermöglichen, den Schul- und Sportbetrieb weitestgehend uneingeschränkt während der Sanierung und des Neubaus der einzelnen Gebäude aufrecht zu erhalten und die Nutzungen neu zu ordnen: schulische Nutzung nördlich, Sportnutzung südlich des Gerolsbachs“, erklärt Planer Wolfgang Eichenseher vom gleichnamigen Pfaffenhofener Ingenieurbüro.

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