Pfaffenhofen: Neuer Anlauf für Moschee
Ein Grundstück für Gebetshaus und Kulturzentrum hat die türkisch-islamische Gemeinde an der Hohenwarter Straße gekauft.
Straßer
Seit über 15 Jahren suchen die Muslime nun schon nach einem passenden Gelände. Sie mussten aber immer wieder Rückschläge einstecken – zuletzt vor zwei Jahren, als Anwohner eines potenziellen Grundstücks am Bahnhof Sturm gegen ein Gebetshaus gelaufen sind. Aus eigenen Mitteln hat die Gemeinde nun das Grundstück westlich des Mawa-Geländes gekauft.
 
Derzeit befinden sich darauf Parkplätze, ein Lagerschuppen und mehrere Abfallcontainer. „Unser oberstes Ziel war, dass die Umgebung geeignet ist“, sagt Kablan Zekai, stellvertretender Vorsitzender des türkisch-islamischen Vereins. „Geeignet“ bedeutet, dass Konflikte mit Anwohnern unwahrscheinlich sind. „Da draußen wird keiner belästigt“, verspricht Vorsitzender Recep Bal. „Und mit diesem Standort sind wir zufrieden“, schiebt er nach. Wermutstropfen: Das neue Grundstück liegt einen Kilometer weiter vom Zentrum entfernt.

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