Pfaffenhofen: FSV-Heim: Herker schürt Hoffnungen
Doch sanieren statt planieren? Das FSV-Vereinsheim, dessen geplanter Abriss die Gemüter beim Sportverein erhitzt hat, darf vielleicht stehen bleiben.
Kraus
Viele FSV-Mitglieder haben ihren Ohren nicht getraut, als Bürgermeister Herker bei der Generalversammlung des Pfaffenhofener Fußballsportvereins doch noch um 180 Grad umgeschwenkt ist: Anstatt dass Ende 2014 oder Anfang 2015 die Abrissbagger anrücken, könnte das sanierungsbedürftige FSV-Vereinsheim, das der Stadt Pfaffenhofen gehört, vorerst doch weiterbetrieben werden. Zumindest, bis der Verein im Zuge der mittelfristigen Auslagerung des Sportzentrums nach 2017 in ein neues Vereinsheim umziehen kann – vorausgesetzt auch der Stadtrat stimmt zu, nachdem der Bürgermeister schon solche Hoffnungen geschürt hat. Einen Haken hat die ganze Sache für den Verein: „Der FSV würde künftig selbst für das Gebäude verantwortlich sein“, stellt Herker klar. Unterm Strich hätten dann beide Seiten Vorteile: Der FSV behält sein Zuhause, und die Stadt Pfaffenhofen spart sich die teure Generalsanierung eines Bauwerks, das in ein paar Jahren sowieso endgültig abgerissen werden soll.

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