Pfaffenhofen: Es werde LED-Licht
Das Innenleben einer modernen LED-Lampe, wie sie in der Straßenbeleuchtung eingesetzt wird, zeigt der Pfaffenhofener Energiereferent Michael Kaindl (CSU).
Kraus
Etwa 12 000 Euro an Stromkosten im Monat gibt die Stadt Pfaffenhofen derzeit für die nächtliche Straßenbeleuchtung aus. Es gibt etwa 3000 Straßenlampen in Pfaffenhofen und den Ortsteilen. Ein gutes Drittel davon sind schon modernere Natriumdampflampen (NAV) mit dem typischen, insektenfreundlichen Gelblicht. Weil die Stadtverwaltung immer die wirtschaftlichsten Lösungen realisieren will, erwägt das Bauamt nun eine schrittweise Umrüstung auf LED-Licht. „Die Stadt will die günstigste Beleuchtung, und nüchtern betrachtet ist das LED“, erklärt Ernst Reng, der stellvertretende Stadtbaumeister. Diese Technologie sei vom Stromverbrauch her günstiger und langlebiger weniger wartungsintensiv. „Das Einsparpotenzial ist gewaltig“, schwärmt Stadtrat und Energiereferent Michael Kaindl (CSU), der Energieeinsparungen in der Stadt vorantreiben will: „Es sollten, wenn möglich, alle Straßenleuchten auf energieeffiziente Beleuchtung umgestellt werden – die Zeit ist reif dafür.“ Bei den älteren Lampen, etwa zwei Drittel des Bestands, seien 70 bis 80 Prozent drin, rechnet Kaindl vor. Bei den NAV-Lampen, wie sie in den vergangenen zwölf Jahren vorbaut wurden, könne der Stromverbrauch um immerhin 50 Prozent gesenkt werden. Im Schnitt könnten nach Schätzungen der Verwaltung durch eine Komplettumstellung auf Leuchtdioden 60 Prozent der Stromkosten gespart werden – theoretisch also über 85 000 Euro im Jahr.

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