Dass die Verkaufszahlen in Buchhandlungen angesichts von Onlinehandel und digitalen Medien zurückgehen, ist kein Geheimnis. Da verwundert die Meldung nicht, der Douglas-Konzern prüfe einen Verkauf seiner Thalia-Kette. Was das für die Filiale in Ingolstadt bedeuten könnte, ist nicht klar. „Es gibt für Ingolstadt derzeit keine Pläne“, sagt Konzernsprecherin Mirjam Berle. Verunsicherung hatte Douglas-Chef Henning Kreke bei der Bilanzpressekonferenz am 11. Januar hervorgerufen, als er ankündigte, im Zuge der anstehenden Umstrukturierung von Thalia sei mit Filialschließungen und der Verkleinerung einiger Läden zu rechnen. Ideal sei eine durchschnittliche Ladengröße von 500 bis 600 Quadratmetern. „Das heißt natürlich nicht, dass es nicht auch in Zukunft größere Geschäfte geben wird“, betont Berle. Die Filiale in Ingolstadt ist rund 2000 Quadratmeter groß.

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