Dieser Wert sei ohne eine Erhöhung der bestehenden Deichanlagen zu erreichen, der Hochwasserschutz sei dadurch nicht beeinträchtigt. Die Genehmigungsverfahren für die so genannte Stauzielerhöhung sind bereits eingeleitet. Insgesamt sollen in Bayern im Zuge der Energiewende bis 2020 zwei Milliarden Kilowattstunden mehr Strom aus der Wasserkraft gewonnen werden. In den fünf Werken an der Mittleren Donau hoffen die Betreiber auf eine Effizienzsteigerung zwischen drei und fünf Prozent. Im vergangenen Jahr wurden im Kraftwerk am Ingolstädter Stausee alleine 130 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt.
 
Angesichts des trockenen Frühjahrs und der schlechten Schneelage ein „nicht ganz so gutes Jahr“, sagt Thomas Kunz, der kaufmännische Vorstand der Donau Wasserkraft. Die ersten Monate 2012 entwickelten sich dafür „deutlich besser“. Der Strom aus dem Ingolstädter Werk fließt komplett in das Stromnetz der Bahn. Alleine mit der Energie, die 2012 gewonnen wurde, könnte ein ICE mehr als 150 Mal um die Erde fahren. Würde der Strom in das Ortsnetz eingespeist, könnten damit rund 25 000 Haushalte versorgt werden.

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