Kreitmeir kämpft weiter um sein Kinderdorf auf Sri Lanka
Der Eichstätter Gründer des Kinderdorfes Little Smile in Koslanda, Michael Kreitmeir, hat einen einen zermürbenden Montag vor einem Gericht in Sri Lanka hinter sich gebracht. Das Ergebnis: Er bleibt auf Kaution frei, seine Verhandlung wurde auf den 17. September vertagt. Wie er im Telefonat mit der Eichstätter Redaktion des Donaukurier erklärte, gebe es aber weiter viele Ungereimtheiten. Kreitmeir muss sich auf Sri Lanka bekanntlich wegen Besitzes von 1,8 Gramm Heroin verantworten, das ihm nach seinem Bekunden am 17. August von der Spezialeinheit eins korrupten Ministers untergeschoben worden war. Dabei, so bekräftigte Kreitmeir gegenüber unserer Zeitung, gehe es darum, ihn einzuschüchtern und dem Kinderdorf zu schaden, weil er sich nicht habe bestechen und erpressen lassen. Deshalb erhalte er auch Morddrohungen, "das alles ist ein brutaler Angriff auf mein Projekt und auf die Heimat der Waisenkinder hier". Trotz aller Widrigkeiten will Kreitmeir weiterkämpfen, solange es geht. Lesen Sie morgen mehr im EICHSTÄTTER KURIER.
Eva Chloupek
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