Josef Bartenschlager
Dabei zeigte sich eindrucksvoll die Stärke der Montessorischule. Bei dieser Feier reihte sich nicht eine wohlgesetzte Festrede an die nächste, ein Grußwort an das andere, während Kinder wie Erwachsene ungeduldig mit den Füßen scharren.
 
Vielmehr standen die Kinder im Mittelpunkt und breiteten ein buntes und lustiges Programm aus. Die Schüler selbst hätten es erarbeitet, betonte Schulleiterin Sabine Heiß. Auf dem Platz vor der Schule wurde rasch ein kleiner Maibaum errichtet, und schon ging es los. 

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„Ein Richtfest hat man leider nur dies eine Mal“, intonierte eine Gruppe und machte unmissverständlich klar, um was es geht. Natürlich fehlte nicht der humorvoll gehaltene Richtspruch. Danach regneten Bonbons auf die Menge herab. Sogar eine spontane Einlage gab es: Als der neue OB Andreas Steppberger erschien, sangen die Kinder „Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen.“
 
Die Montessori-Schüler, die momentan in der Mörnsheimer Grundschule untergebracht sind, fiebern dem Augenblick entgegen, an dem sie den Fuß in ihre eigene Schule setzen können. Den langen Weg von der Einrichtung eines Montessori-Kindergartens bis zum Schulgebäude zeichneten sie nach. „Schön zu sehen, wie schnell der Bau voranschreitet“, lobten die Kinder. „Hoffentlich können wir schon nächstes Schuljahr einziehen.“

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