Eichstätt: Brauerei wird energieautark
Hofmühlbier soll in fünf Jahren nicht nur "Solarbier" sein, sondern komplett energieautark produziert werden.
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Es geht um 1,75 Millionen Kilowattstunden Strom und Wärme und um die Einsparung von 500 Tonnen CO2 pro Jahr. 2008 hatte die mittelständische Privatbrauerei mit einem deutschlandweit einzigartigen Thermosolarkraftwerk, das inzwischen international erfolgreich kopiert wird, den ersten Schritt getan und dafür zwei Millionen Euro investiert.
 
Jetzt hat der Eichstätter Bräu Benno Emslander zusammen mit Ingenieuren ein System erfunden, in dem er die eigenen Abfälle aus der Bierproduktion als Sekundärrohstoffe für ein neues Blockheizkraftwerk verwenden will, „beinahe ein perpetuum mobile“. Die Verbrennung von Lebensmittel für Biogasanlagen ist Emslander ein Gräuel, deshalb will er Treber, Malzstaub, Trub und andere Reststoffe verwenden, die bei der Bierproduktion anfallen. Emslander rechnet mit Kosten von bis zu zwei Millionen Euro und hofft auf EU-Fördermittel. Heute besuchte deshalb die Europa-Abgeordnete Angelika Niebler (CSU) den Betrieb in Eichstätt.

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