Mittwoch, 30.05.2012 |

 

02.02.2012 11:31 Uhr | 5556x gelesen
Drucken Text vergrößern

Diskussion über Museums-Entwürfe


Bild: Diskussion über Museums-Entwürfe.  Ingolstadt (DK) Nach dem Kopf-an-Kopf-Rennen im Museumswettbewerb ist derzeit alles offen. Eines der beiden Siegerbüros wird wohl den begehrten Auftrag bekommen, auf dem Gießereigelände zu bauen. Ab sofort darf über die Favoriten diskutiert werden. Die Entwürfe stehen nun auch im Internet.

Ingolstadt (DK) Nach dem Kopf-an-Kopf-Rennen im Museumswettbewerb ist derzeit alles offen. Eines der beiden Siegerbüros wird wohl den begehrten Auftrag bekommen, auf dem Gießereigelände zu bauen. Ab sofort darf über die Favoriten diskutiert werden. Die Entwürfe stehen nun auch im Internet.


Ingolstadt: Offenes Rennen
Tobias Hoffmann bekennt sich zur Wettbewerbsarbeit von DFZ Architekten.

Die beiden ersten Preisträger genießen durchaus unterschiedliche Sympathien. Stadtheimatpfleger Tobias Schönauer hat angesichts der Arbeiten von Stanton Williams und DFZ Architekten „zwei Seelen in meiner Brust“. Dem Büro DFZ sei zweifellos ein „städtebaulicher Akzent“ gelungen, der neben einem massiven Hotelbau bestehen könne. „Aber er zerstört das Denkmal. Der Eindruck einer Gießereihalle ist komplett weg.“

Lade TED
 
Ted wird geladen, bitte warten...
 


Auch Hans Achhammer, CSU-Stadtrat und Preisrichter, sieht durch die Arbeit des Konkurrenten Stanton Williams die denkmalgeschützten Fassaden der Gießereihalle „am wenigsten beeinträchtigt“. Diesen Entwurf hält Achhammer für den Favoriten, wenngleich er auch die DFZ-Idee eine „raffinierte Lösung“ findet – „wie wenn er das Denkmal mit einem Überbau beschützen möchte“. Jury-Kollege Manfred Schuhmann (SPD) hat klar Position bezogen. „Du brauchst ein starkes Signal, wenn du die Leute ins Museum locken willst“, wirbt er für den Preisträger DFZ. „Es darf nicht sein, dass sich nach zwölf Jahren der mutlosere Entwurf durchsetzt.“ Der Museumsbau müsse sich neben Hotel und Audi-Akademie behaupten können.
 



Hier geht es zu den Entwürfen aller Preisträger


 
„Da ist mir gleich das Herz aufgegangen“, stößt Tobias Hoffmann ins gleiche Horn. Der Museumschef glaubt, dass Stanton Williams „zu wenig macht aus der Halle“. Vom Büro DFZ hingegen werde „erkennbar etwas Eigenständiges und Neues geschaffen“. Vom morgigen Freitag an werden die Wettbewerbsarbeiten im Museum für Konkrete Kunst ausgestellt.

 



 
Mehr zum Thema

Artikel weiterempfehlen  Empfehlen Artikel verlinken  Artikel verlinken

Wenn Sie diesen Artikel von donaukurier.de verlinken möchten, können Sie einfach folgenden HTML-Code verwenden:

 

Drucken  Drucken  Leserbrief schreiben   Leserbrief Kommentare lesen/schreiben  Kommentieren

Kommentare

Symbol = Kommentar melden= Kommentar melden
Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. mehr
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.

 

Um Artikel kommentieren zu können, müssen Sie eingeloggt sein.
Jetzt kostenlos Community-Mitglied werden und mitmachen!

Benutzername  
Passwort      
Noch keinen Zugang?
Jetzt kostenlos registrieren!
Anmeldung über Cookie merken

 
 


Weitere ThemenRSS-Feed abonnieren
Der FC 04 setzt alles auf eine Karte
Ein besonderer Feiertag
Ein Ballon bis nach Bremen
IFG-Chef gesucht
Kletterwand und Hangrutsche
Marktplatzneugestaltung rückt näher
Eins für zwei
Herr Mario sucht das Glück
Ein "Herr-und-Knecht-Prinzip"
Mehr Erdgas an der Tankstelle
Gute Chancen
Streit um Biotop
Erfolgreiche Jungmanager
Endlich eine gute Idee
Lächerliche Meinungsmache
 

 



>