Sonntag, 20. August 2017
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Sie: Ein neues Frauenbild gegen die alten Zöpfe
Wucht des Wandels

Ein neues Frauenbild gegen die alten Zöpfe

Sie repräsentiert den Wandel der Geschlechterrollen in den 60er und 70er Jahren idealtypisch: Helga Seifert, geboren 1924, zog als erste Frau in das Direktorat eines staatlichen Ingolstädter Gymnasiums ein. Von 1965 bis 1987 war sie die stellvertretende Leiterin des Katharinen-Gymnasiums. Dort baute sie – damals ein Novum – den sozialwissenschaftlichen Zweig auf, der einiges dazu beigetragen hat, dass immer mehr Mädchen den Weg zum Abitur wählten. Die Geschichte des Katharinen-Gymnasiums spiegelt – ebenfalls idealtypisch – einen der markantesten Wandlungsprozesse der jüngeren Vergangenheit wider: Eine kleine, mit Vorurteilen bedachte Minderheit entwickelte sich zur Mehrheit. 53 Prozent aller Gymnasiasten sind heute weiblich; am Katherl natürlich noch mehr.
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Im Spannungsfeld zwischen Bildungsprestige und Übertrittsdruck

Die Hauptschule hieß einst Hauptschule, weil sie die Hauptschule war. Die Nummer eins. Sie vereinte noch in den 1960er Jahren bis zu zwei Drittel eines Geburtsjahrgangs; in den Städten etwas weniger, auf dem Land wesentlich mehr.
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Why Not - letzter Abend 1.1.1993

Und die Discokugel dreht sich weiter

Heute sei er „nicht mehr so der Fortgeher“, sagt Fritz Riedl, schließlich wird er nächstes Jahr 90. Früher hat der Sohn eines Wirtsehepaars bestimmt in jedem Gasthaus des alten Ingolstadt „schon mal a Kracherl getrunken“. Riedls Enkelin Anna Fricker (19) hat heuer Abitur gemacht und geht sehr gern aus. Ein erfahrener Kenner der Szene ist Martin Tomiak, der seit 1989 Am Stein die Disco Amadeus betreibt. Im Gespräch mit Christian Silvester schildern die drei, wie sich die gastronomischen Vorlieben der Ingolstädter von Generation zu Generation verändert haben – und sie berichten vom zeitlosen Reiz des gepflegten Ausgehens.
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Vermutlich: Deutschland wird Weltmeister – na und?

Deutschland wird Weltmeister – na und?

Vermutlich kann man jeden vor 1970 geborenen deutschen Mann nachts wecken und rufen: „WM ’54, Endspielaufstellung, zack!“
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Die Saison 1973: Coup auf dem Eis

Coup auf dem Eis

Die Saison 1973/74 fiel voll ins Wasser: Im Künettegraben, einzige Spielstätte des 1964 gegründeten Eissport- und Rollschuhclubs (ERC), trieben die Einzelteile der selbst gezimmerten Bande wie kleine Flöße. Kein Eis, nirgends. Den ganzen warmen Winter über.
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In: Schmuckkästchen und scheußliche Kisten

Schmuckkästchen und scheußliche Kisten

In der Luftgasse ereilen ihn die Kindheitserinnerungen knüppeldick. Erst das Haus mit der Nummer 2. Einst eine Ruine zum Fürchten. Tobias Schönauer, Jahrgang 1976, kam hier früher immer auf dem Weg ins Marienheim vorbei, wo er in den Kindergarten ging. „Das Haus sah schrecklich aus.“ Eine sensible Renovierung verwandelte den Schandfleck in ein sandfarben schimmerndes Schmuckkästchen.
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Unheimliche Kräfte

Ein Charakteristikum des Denkens und Handelns in den sechziger und frühen siebziger Jahren ist die Planungseuphorie. Sie wurde von der Überzeugung gespeist, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen programmieren, steuern und mit vereintem Wissen beherrschen zu können.
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Er: Es war einmal ein dörfliches Idyll

Es war einmal ein dörfliches Idyll

Er hat es geahnt. Als Ludwig Braun 1973 auf seinem Anwesen an der Friedrichshofener Straße, einem ehemaligen Siedlerhof, ein neues Haus baute, setzte er es in die zweite Reihe. So weit nach hinten, wie es ging.
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: "Wenn etwas wächst, knirscht es auch"

"Wenn etwas wächst, knirscht es auch"

Beim Stichwort Verdichtung hakt Siegfried Dengler sofort ein. „Die Stadt ist nicht unbedingt dichter geworden, es wurde nur viel zusätzliche Fläche verbraucht.“
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Schwaben im Anmarsch – Katholiken auf Talfahrt

Bis zum Zweiten Weltkrieg waren die Ingolstädter noch unter sich. Aber das änderte sich rapide. Nach 1945 setzten kräftige Wandlungsprozesse ein, die zu einem signifikanten Umbau der Gesellschaft führten, erklärt Helmut Schels (Foto), der Sachgebietsleiter Statistik der Stadt.
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