Freitag, 22. September 2017
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Stadtgeflüster vom 22. September 2017

(peh) Das Instrument der Markterkundung erfreut sich ja bei der Stadt größter Beliebtheit. Heute gegen 18 Uhr startet am Volksfest wieder ein großer Test, und zwar zum Bierdurst der Schanzer. Bevor wir jedoch mit OB Lösel, der es bekanntlich auch nicht immer leicht hat, beim Anstich die erste Maß verköstigen, müssen wir uns leider einem ernsten Thema widmen.

Stadtgeflüster vom 21. September 2017

(tsk) Mehr als 4500 Tonnen Gold sollen in Fort Knox lagern. Damit könnte man das Stadttheater grob geschätzt 1580-mal sanieren, und neue Fenster fürs Katherl wären damit auch noch locker drin. Es mag heute nicht mehr der größte Goldschatz der Welt sein, aber es dürfte immer noch ein stattlicher Wert sein, der dort schlummert.

Stadtgeflüster vom 20. September 2017

(sic) Übrigens: Am 31. Oktober jährt sich zum 500. Mal der Beginn der Reformation. Ein historisches Ereignis, das die Welt Martin Luther verdankt. Dieses Jubiläum müsste sich eigentlich langsam herumgesprochen haben. Schließlich hagelt es seit bald ewigen Zeiten Erinnerungen an jenen Tag des Thesenanschlags zu Wittenberg 1517. Bitte nicht verwechseln mit dem Reinheitsgebot! Das war 1516.

Stadtgeflüster vom 19. September 2017

(peh) So ein Oberbürgermeister hat's auch nicht immer leicht. Speziell der von Ingolstadt nicht. Keinem kann man's recht machen, irgendeiner hat immer was zu meckern. Alles soll man wissen, alles muss man beantworten - und perfekt anzapfen soll man auch können. Dabei muss man sich alles selber beibringen, irgendwo nachlesen oder bei einem Kollegen abschauen. Es gibt ja keine Ausbildung zum OB. Gar nix. Für alles Mögliche kann man heutzutage eine Lehre machen: Schädlingsbekämpfer, Revierjäger, ja sogar Seiler, Journalist oder Schäffler kann man lernen. Nur Oberbürgermeister nicht. Wir sind gespannt, wann da irgendeiner von der EU draufkommt und eine Gesetzesänderung einfordert. Mit richtigem Lehrplan und allem Pipapo.

Stadtgeflüster vom 18. September 2017

(khh) Der Vulkan Tambora in Indonesien war schuld: Das durch einen Ausbruch ausgeworfene Material bewirkte globale Klimaveränderungen, die dem Jahr 1816 die Bezeichnung "Jahr ohne Sommer" einbrachten.

Stadtgeflüster vom 16. September 2017

(peh) Erfahrene Schulmeister sind sich einig: Kinder lernen fürs Leben am besten mit netten, einfachen Reimen, die sich sofort einprägen. Deshalb griff im Jahr 1942 auch der Deutsche Reichsnährstand in seiner "Lustigen Hanffibel" auf dieses bewährte Stilmittel zurück. "Der Hanf, der ist kein Krumenhocker, er liebt das Saatfeld tief und locker", heißt es dort beispielsweise über dessen Anbau. Das ist lustig und stellt memotechnisch selbst für Kleinkinder keine große Herausforderung dar. Ingolstadt war übrigens auf diesem Gebiet bis zum Ende ganz vorne mit dabei: Immerhin wurde im alten Landkreis noch im Jahr 1945 nach Angaben des Landwirtschaftsamtes auf einer Fläche von sechs Hektar Hanf angebaut. Für Papier und Kleidung an der Heimatfront, um hier etwaige Unklarheiten auszuräumen.

Stadtgeflüster vom 15. September 2017

(peh) Es ist nie zu spät, etwas Neues zu lernen - auch nicht im Rentenalter. Bestes Beispiel ist Sir Mick Jagger, der bei seinem jüngsten Konzert in der Landeshauptstadt seine Fans auf Bairisch begrüßt hat. Nach 15 Auftritten in München hat der Sänger der Stones immerhin schon ein "Servus Minga" fehlerfrei artikuliert.

Stadtgeflüster vom 14. September 2017

(sic) Es war nicht alles schlecht. An der FDP. Damals, als sie noch Bedeutung hatte. Liberale haben sich schon auch mal um Deutschland verdient gemacht. Meistens mit Rücktritten. Da waren sie immer ganz groß! So legten 1962 während der "Spiegel"-Affäre alle FDP-Mitglieder der Bundesregierung ihre Ämter nieder, um die Entlassung von Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU) zu erzwingen. Der bayerische Semi-Demokrat trat nach seiner böse gescheiterten Attacke auf das Hamburger Nachrichtenmagazin tatsächlich zurück. Zu so was kann man sie halt brauchen, die Freidemokraten!

Stadtgeflüster vom 13. September 2017

(rl) Wer gestern Mittag rein zufällig in Ingolstadts größter Osteria war, weiß das Wort Lärmpegel neu zu definieren. Den Pizzabäckern werden nicht nur die Ohren geklungen haben. Sie dürften auch mächtig Muskelkater haben angesichts der gefühlt 1000 Pizzen, die sie all den Kinderlein zubereitet haben, die von ihren stolzen Mamis und Papis nach dem ersten Schultag zum Essen ausgeführt wurden.

Stadtgeflüster vom 12. September 2017

(khh) Sie haben normalerweise Latzhose und Handschuhe an, tragen weiße Kittel oder laufen mit einem Block und einem Fotoapparat durch die Gegend: Nur an wenigen Orten wie am Strand tragen Handwerker, Ärzte und Journalisten einheitliche Kleidung. In Badehose oder Bikini lässt es sich wunderbar entspannen.

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