Samstag, 25. November 2017
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Stadtgeflüster vom 25. November 2017

(sic) Seit an den Schulen das Rauchen vernachlässigt wird, lernt es sich dort zwar deutlich gesünder, doch dafür verlieren die Kleinen pädagogisch wertvolle, da anschaulich qualmende, schlechte Vorbilder.

Stadtgeflüster vom 24. November 2017

(rl) "Stimmungen durch Schwingungen - welche Geräusche wirken entspannend", hieß es in einer E-Mail, die unsere Redaktion im Auftrag der Fördergemeinschaft Gutes Hören erreicht hat. Die Fördergemeinschaft hatte eine repräsentative Gruppe von Menschen befragt, welche positiv empfundenen Hintergrundgeräusche besonders gerne gehört würden.

Stadtgeflüster vom 23. November 2017

(ok) Ingolstadt ist und bleibt eine Autofahrer-Stadt. Diesel hin, E-Mobilität her. Wo gab es einst Donauring-Rennen in der Stadt? Bei uns. Wo kann man sonntags ungestört im Parkverbot parken? Bei uns. Die vier Ringe gehören zu unser aller Lieblings-Metropole wie die Donau und die rote Welle auf den Ringstraßen. Dass der Verkehr mitunter stockt, liegt aber definitiv nicht an den Modellen aus einheimischer Produktion oder Entwicklung. Nein, Leistung haben die A1 bis A soundsoviel genug. Zudem sind die Fahrer in diesen Autos dank der Motorsport-Erfolge von Audi in Le Mans, in der DTM oder in der Rallye-WM (schon etwas her) praktisch per Auto-Kauf mit dem Superfahrer-Gen geimpft.

Stadtgeflüster vom 22. November 2017

(sic) Unsere FDP! Gute Leute. Ehrliche Seelen. Wenn man sie braucht, sind sie sofort zur Stelle: zuverlässig, kompetent, mitfühlend und selbstlos. Das kann so wichtig sein! Gerade in der Vorweihnachtszeit.

Stadtgeflüster vom 21. November 2017

(reh) Ist er nun ein Held, den man loben sollte, oder ein übermütiger Ehrenamtlicher, den seine Vorgesetzten tadeln müssen? An dem unterfränkischen Feuerwehrmann, der Gaffer mit Wasser bespritzt hat, scheiden sich nach seinem Einsatz bei einem tödlichen Unfall auf der Autobahn ein bisschen die Geister. Aber nur ein bisschen.

Stadtgeflüster vom 20. November 2017

(ada) Nasse Flecken am Boden sind ja meist harmlos. Man wischt sie auf, und gut ist es. Anders ist es dagegen, wenn ein Hausbesitzer plötzlich einen nassen Flecken am Boden seines Kellers entdeckt.

Alte Liebe rostet nicht

(rh) Die Bedeutung des ausgestreckten Mittelfingers im politischen Diskurs - erst kürzlich von einer großen süddeutschen Zeitung am Beispiel Donald Trump aufgegriffen - bedarf dringend einer seriösen wissenschaftlichen Analyse. Aufgrund ihres festen sittlichen Fundaments in den Werten des christlichen Abendlandes wäre die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt zweifellos der geeignete akademische Raum für einen entsprechenden Forschungsauftrag.

Stadtgeflüster vom 17. November 2017

(sic) Der bayerische König Ludwig I. (1786-1868) gilt gemeinhin als Vertreter der Monarchie 2.0. Das bedeutete: Er war schon ein wenig aufgeklärt, wenn auch noch nicht frühmodern. Für die Ausbeutung von Bauern und die Verbrennung von Hexen konnte man den Wittelsbacher immerhin nicht mehr gewinnen, allerdings hatte das wohl rein ästhetische Gründe. In Ludwigs Regentschaft fällt auch die erste Eisenbahnfahrt (Industrie 1.0) auf deutschem Boden: Am 7. Dezember 1835 schnaufte der Adler von Nürnberg nach Fürth. Doch ansonsten war der König eher gestrig unterwegs. Ludwig machte aus Baiern Bayern. Den griechischen Buchstaben Y verordnete er als Hommage an seine größte Leidenschaft: die Antike. Ganz alte Griechen.

Stadtgeflüster vom 16. November 2017

(khh) Apocalisse! Disastro! Ganz Italien ist nicht nur megasauer, sondern trägt auch Trauer - ebenso wie die halbe Schanz. Der vierfache Weltmeister ist nämlich (für viele unfassbar) nur Zuschauer bei der Fußball-WM 2018 in Russland.

Stadtgeflüster vom 15. November 2017

(tsk) In einer Stadt, die gewissermaßen wie der Kölner Dom niemals einfach mal fertig ist, weil kaum, dass etwas saniert ist, schon die nächste Baustelle aufploppt, sollte man sich unbedingt mit den Bauarbeitern in seiner Nachbarschaft anfreunden. Hier mal ein freundliches "Grüß Gott!", da ein aufmunterndes "Oh, bei dem grauslichen Wetter freut man sich bestimmt sehr auf den Feierabend", schon steigt die Chance, dass das eigene Auto nicht oder nur ganz sanft vom Bagger angedetscht wird, man noch von seinem Parkplatz wegfahren kann und nicht gerade dann, wenn man vorbeigeht, die hochfrequente Kreissäge loslegt.

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