22:15   Regierungspräsident Christoph Hillenbrand lobt die sachlich geführte Diskussion. Es sei eine "Sternstunde" gewesen. Mit diesen Worten verabschieden auch wir uns aus der Aula der Fronhofer-Realschule, bedanken uns fürs Mitlesen und wünschen Ihnen noch einen schönen Abend.
     
22:05   Die Unterkünfte in Ingolstadt und Manching liegen an viel befahrenen Straßen. Ein Zuhörer sieht hier eine Gefahr für die Flüchtlinge. Mit einem Zaun am Gelände soll laut OB Lösel aber für Sicherheit vor allem für Kinder gesorgt werden.
     
22:01   Minderjährige Flüchtlinge, die ohne Eltern in Ingolstadt ankommen, werden besonders behandelt. Sie werden als "unbegleitete Flüchtlinge" bezeichnet, derzeit sind in Ingolstadt 19 solcher Jugendlichen.  Im November kommen weitere zehn. Kulturreferent Engert rechnet am Ende mit 50 minderjährigen Flüchtlingen in Ingolstadt. Die Vormundschaft übernimmt ein Mitarbeiter des Jugendamts. Den minderjährigen Flüchtlingen wird die Möglichkeit geboten, eine Ausbildung zu beginnen oder die Schule zu besuchen.
     
21:55   Nach der ersten Fragerunde haben sich die Reihen etwas gelichtet. Jetzt haben wieder die Stadtreferenten das Wort. Zuerst erklärt Thomas Schwaiger von den Stadtwerken, wie das Containerdorf gebaut wird. Elisabeth Schneider vom Gesundheitsamt beschreibt nochmal die Untersuchungen, die bei den Flüchtlingen bei deren Ankunft gemacht werden.
     
21:45   "Was passiert mit den Wirtschaftsflüchtlingen", wollte ein Zuhörer wissen. "Ich teile ihre Meinung nur bedingt", antwortet Hillenbrand. Die Menschen, die jetzt nach Bayern kommen, seien keine Wirtschaftsflüchtlinge. Das seien Menschen, die aus zerfallenen Staaten kommen. "Das würde ich Ihnen nie im Leben wünschen", hielt Hillenbrand dem Zuhörer entgegen. "Ich würde Ihre Wortwahl prüfen." 
     
21:44   Der FC Ingolstadt 04 will seine Trainingsplätze für die Flüchtlinge zum Fußballspielen zur Verfügung stellen, sagt OB Christian Lösel.
     
21:42   Jetzt im Herbst und bald im Winter ist warme Kleidung besonders wichtig. "Da ist jeder für den Pullover dankbar", sagt Regierungspräsident Hillenbrand. "Natürlich kommt die Hilfe an", antwortet Hilenbrand auf eine Frage aus dem Publikum.
     
21:39   Den Asylbewerbern sollen neben den Wohnräumen nach Möglichkeit auch Gemeinschaftsräume oder Bolzplätze zum Fußballspielen zur Verfügung gestellt bekommen, sagt Hillenbrand.
Kulturreferent Gabriel Engert erklärt, dass es Sprachförderungskurse für Kinder und Jugendliche geben wird.
     
   
     
21:31   Regierungspräsident Hillenbrand versucht die Bedenken zu zerstreuen, die Bürger womöglich haben könnten. Die Kriminalität würde nicht steigen.
     
21:30   Stadtrat Thomas Töne interessiert sich auch dafür, wie die Unterbringung in der Max-Immelmann-Kaserne ablaufen soll.
Nach und nach werden dort die Gebäude saniert und bis Weihnachten werden dort 347 Plätze für Flüchtlinge entstehen. 
     
21:18   Auch Bürger können sich für die Flüchtlinge einsetzen und Hilfe leisten. Es gibt einen Runden Tisch, der monatlich statt finden soll. Außerdem ist ein Spendenkonto eingerichtet. Zudem hat die Stadt eine Anlaufstelle eingerichtet. Bei Sachspenden will OB Lösel ganz gezielt vorgehen und die Öffentlichkeit detailliert über die benötigten Sachen informieren.
     
21:14   Auch eine wichtige Frage: Wie werden die Flüchtlinge versorgt?
Geplant ist, dass sich die Flüchtlinge in der Max-Immelmann-Kaserne selbst versorgen. Allerdings ist das für Flüchtlinge, die erst ganz kurz in der Unterkunft sind, schwierig. Deshalb soll am Anfang ein Catering dafür sorgen, dass sie Essen bekommen, sagt Regierungspräsident Christoph Hillenbrand.
     
21:05   Eva Bulling-Schröter, Linke-Abgeordnete im Bundestag, will wissen, ob es einen Sicherheitsdienst in den Flüchtlingsunterkünften geben wird. Bulling-Schröter dachte vor allem an die negativen Vorfälle in Unterkünften in Nordrhein-Westfalen. Laut Lösel wird es auf jeden Fall einen Sicherheitsdienst geben. Zusammen mit der Regierung von Oberbayern werde er den Dienst sorgfältig aussuchen.
     
21:02   Die erste Frage aus dem Publikum: "Gibt es genügend Dolmetscher, die zum Beispiel bei einer Gesundheitsuntersuchung wichtig sind?"
Lösel sagt, dass man sich am Anfang befände, was Dolmetscher betrifft. Die Stadt wird versuchen mit muttersprachlichen Ärzten die Übersetzung zu managen. Lösel denkt auch an einen Online-Übersetzerdienst. Die gängigsten Sprachen sind Englisch, Französisch und Arabisch.
     
20:54   In Ingolstadt gibt es außerdem noch die Max-Immelmann-Kaserne, in der auch Flüchtlinge untergebracht werden sollen.
     
20:51   Das Containerdorf in Ingolstadt soll keine Kaserne sein. Die Menschen werden im Stadtbild präsent sein.
     
20:50   Hillenbrand lobt die Stadt Ingolstadt, die die Unterbringung der Flüchtlinge im Containerdorf in der Manchinger Straße geplant hat. Das Dorf ist für fünf Jahre als Ableger der Erstaufnahmeeinrichtung in München geplant. Betreiben wird es die Regierung Oberbayern, die für die Einrichtung voraussichtlich morgen ein endgültiges "Ok" geben wird.
     
20:46   Der Flüchtlingsstrom nach Bayern reißt nicht ab. Die Städte und Kommunen müssen sich schnell um Unterbringungsmöglichkeiten kümmern.  Noch bis Jahresende kommen pro Monat insgesamt 4500 Flüchtlinge nach Bayern. 1500 davon nach Oberbayern, rechnet Regierungspräsident Christoph Hillenbrand vor.
     
20:35   In Ingolstadt sollen die Flüchtlinge zwischen vier und acht Wochen bleiben, bevor sie, so Scheuer, in Gemeinschaftsunterkünften oder dezentral außerhalb von Ingolstadt untergebracht werden.
     
20:33   Das Gelände an der Manchinger Straße soll Ort des Containerdorfes für rund 250 Flüchtlinge sein. In einigen Wochen sollen die Container der Regierung zur Verfügung gestellt werden, sagte Scheuer. Dort soll ein ärztlicher Dienst angeboten werden, um den sich die Stadt kümmert. Kleider und Hygieneartikel sollen die Flüchtlinge bekommen. Auch Taschengeld bekommen die rund 250 Personen.
     
20:29   Deutschland nimmt absolut gesehen am meisten Flüchtlinge auf, relativ gesehen steht die Bundesrepublik an fünfter Stelle in Europa. Libanon und Jordanien nehmen beispielsweise viel mehr Flüchtlinge auf, erklärte Wolfgang Scheuer.
Innerhalb Bayerns nimmt Oberbayern 33 Prozent aller Flüchtlinge auf. In der Stadt Ingolstadt wiederum als zweitgrößter Stadt Oberbayerns werden rund 3 Prozent dieser Flüchtlinge untergebracht.
     
20:20   Durch die gestiegene Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, muss auch die Stadt Ingolstadt mehr Flüchtlinge aufnehmen, sagt Lösel. Bis Ende 2015 werden gut 900 in Ingolstadt leben. Derzeit leben rund 400 Flüchtlinge in der Stadt.
     
   
     
20:10   "Wir wollen Ihnen heute aus allen Bereichen Rede und Antwort stehen", sagt Lösel. Deshalb sitzen viele Referatsleiter der Stadt Ingolstadt auf dem Podium. Mit dabei ist auch Regierungspräsident Christoph Hillenbrand. Das geplante Containerdorf steht unter Leitung des Regierungsbezirks Oberbayern. Die Stadt stellt in diesem Fall nur das Gelände zur Verfügung.
     
20:04   Oberbürgermeister Christian Lösel (CSU) eröffnet die Veranstaltung.
Eine junge Frau übersetzt für Gehörlose in die Gebärdensprache.
     
20:01   Auch viele Mitglieder des Ingolstädter Stadtrates sind zur Infoveranstaltung gekommen.
     
19:58   Mittlerweile ist die Aula der Fronhofer-Realschule zur Hälfte gefüllt.
     
19:55   Vor und auch im Gebäude stehen Polizeibeamte. "Wir sind rein präventiv da", sagt Cölestin Weigert, der Sprecher der Ingolstädter Polizeiinspektion. Störer hätten sich nicht angekündigt.
Langsam füllt sich auch der Saal, immer mehr interessierte Bürger kommen zur Infoveranstaltung.
     
19:42   Herzlich willkommen aus der Aula Fronhofer Realschule in Ingolstadt. Heute sollen die Bürger über das geplante Containerdorf an der Manchinger Straße informiert werden, in dem demnächst 250 Flüchlinge eine Bleibe finden sollen. Noch ist nicht viel los. Die Stuhlreihen sind noch weitgehend leer.