Wie schon seit vielen Jahren haben es die Volksfestwirte auch heuer nicht geschafft, eine der zahlreichen Ingolstädter Blaskapellen zu engagieren. Statt den hiesigen Formationen die Möglichkeit zu bieten, sich den Schanzern zu präsentieren, schließen die Festwirte Verträge mit Kapellen, die mehrere Kilometer Anreise haben. Selbst beim Standkonzert und dem anschließenden Einmarsch der Honoratioren marschierte eine Kapelle aus dem Ingolstädter Umland vorneweg. Wie ein Schlag ins Gesicht ist dies für die Schanzer Blaskapellen!

Die Ingolstädter Blaskapellen leisten eine hervorragende Jugendarbeit und bilden junge Nachwuchsmusikanten aus. Auch hierzu könnten sie den ein oder anderen Euro, der bei so einem Auftritt sicher übrigbleibt, gut gebrauchen.

Es wäre interessant zu wissen, welchen Aufschrei es geben würde, wenn auf einmal auswärtige Festwirte zum Zuge kämen oder gar eine überregionale Brauerei.

Andreas Huber, Ingolstadt