Vohburg: Eine Schranke bei Hochwasser
In der Irschinger Ach wurde die mobile Wassersperre getestet: Kreisbrandmeister (KBM) Franz-Xaver Schmidl (von links), Ruedi Jungen (Firma MegaSecur.Europe), KBM Klaus Reiter, Kreisbrandinspektor Christian Nitschke, KBM Stefan Nitschke, KBM Fritz Jung und Thomas Weitzel (Firma Mero). - Foto: Zöllner
Vohburg

Diese Sperre gibt es in verschiedenen Höhen und Längen und kann sowohl bei Hochwasser, bei Ölsperren, zum Anstauen eines Baches zur besseren Wasserentnahme, als auch zum Umleiten zur Senkung des Wasserspiegels oder zum Rückhalten von verschmutztem Löschwasser eingesetzt werden.

Das Ganze funktioniert wie eine Art Ballon, der durch das ankommende Wasser immer mehr aufgefüllt wird und sich durch den Druck des Wassers an den Boden schmiegt und stabilisiert. Vermittelt hatte die Vorführung Thomas Weitzel von der Firma Mero, die "Water-Gate" schon bei verschiedenen Feuerwehren entlang der Rohölleitung, vor allem in der Oberpfalz, im Einsatz hat.

Nach der theoretischen Erklärung der Funktionsweise am Vohburger Feuerwehrhaus wurde der Praxistest dann in der Irschinger Ach durchgeführt. Hier waren die Feuerwehrler von der einfachen und unkomplizierten Handhabe durchaus beeindruckt. Auch Vohburgs Kommandant Fritz Jung kann sich einen Einsatz für Vohburg vorstellen. "Allerdings nicht bei einem der großen Hochwasser, denn da werden große Längen benötigt. Zur Sicherung eines Gebäudes oder bei einer Ölsperre macht das Ganze schon Sinn", meinte er.