Haarschnitt vom Chef: Friseurmeister Peter Treubel und sein Kunde Klaus Neidert. - Foto: Stadik
In der Kurt-Huber-Straße 21 eröffneten Peter Treubel senior und Erna Treubel vor 50 Jahren ihren Friseursalon in Ingolstadt. Das Fundament für das Familienunternehmen war damit gelegt. Seit fast 30 Jahren arbeitet auch Peter Treubel junior, der die Firma seit dem Tod des Vaters 1988 führt, als Friseur. Heute führt der 43-jährige Handwerksmeister ein Unternehmen mit mehreren so genannten Konzept-Salons. Nicht nur in Ingolstadt, sondern inzwischen auch bundesweit bietet Treubel in den Salons unterschiedliche Angebote für die verschiedenen Zielgruppen – mal jugendlich, mal eher gehoben.

Haareschneiden allein ist es längst nicht mehr: "Im Ganzen schön und attraktiv auszusehen, sich dabei wohl zu fühlen und das persönliche Lebensgefühl zu steigern", sagt Peter Treubel, "das ist die Philosophie von Treubel." Gemeinsam mit Ehefrau Susi und Schwester Gabi Pehr achtet er darauf, dass sie im Alltagsgeschäft nicht aus den Augen verloren wird.

Peter Treubel, in dessen Firma über 50 Mitarbeiterinnen und zwei Mitarbeiter tätig sind, hat sich inzwischen auch gemeinsam mit dem Fitness-Studio-Inhaber Volker Beitler (Lifepark) einen Namen als erfolgreicher Party-Organisator gemacht ("Night of Disco").

Ansprüche steigen

Das Friseur-Handwerk habe sich weniger verändert, bilanziert Peter Treubel die vergangenen Jahrzehnte, vielmehr die Ansprüche der Kunden: Heutzutage gehöre zum Haarschnitt etwa auch die Möglichkeit, eine Auszeit vom Alltag zu nehmen und sich bei einem regelrechten "Ritual" pflegen zu lassen.

"Die Menschen gehen wieder häufiger zum Friseur", beobachtet Treubel und weiß, dass sie an ihn und seinen Stand besondere Anforderungen stellen: "Sie erwarten einfach tolle Angebote."