Ingolstadt: Routinierter Auftakt
Volltreffer: Zwei Schläge benötigte Oberbürgermeister Alfred Lehmann am Freitag, um das erste Fass Festbier anzuzapfen. Damit war das Ingolstädter Pfingstvolksfest offiziell eröffnet - Foto: Strisch
Ingolstadt
Der Umzug zum Volksfestplatz war auch in diesem Jahr eine leichte Übung für Friedhelm Lahn. Gekonnt sorgte er dafür, dass die Zugteilnehmer in der richtigen Reihenfolge starteten und keine zu großen Lücken entstanden. „Schön wie immer“ sei der Festumzug, befand Lahn. Dennoch war es heuer etwas Besonderes für ihn, ist die diesjährige Wiesn doch die letzte unter seiner Verantwortung. Der eine oder andere Schauer ist Lahn deswegen am Freitag doch über den Rücken gelaufen, wie er am Rand des Festzugs einräumte.

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Aufmerksam beobachtet wurde der Marktmeister von seinem Nachfolger Marcus Jaud, der das Amt übernimmt, wenn Lahn Mitte Juli ins Liegenschaftsamt wechselt. „Ich hoffe, dass ich beim Herbstvolksfest dann auch so gelassen bin, wie mein Vorgänger heute“, sagte Jaud, als sich der Festzug pünktlich vom Rathausplatz auf den Weg machte.

Im Anstichzelt war es dann an Oberbürgermeister Alfred Lehmann, seine Routine auszuspielen. Mit zwei Schlägen trieb er den Zapfhahn gekonnt in das erste Fass Festbier und stieß mit den Stadtratskollegen auf ein „friedliches und sonniges Pfingstvolksfest“ an. Kurz darauf stimmte die Eslarner Showband bereits das erste „Prosit der Gemütlichkeit“ an. Einige Festzeltgäste nutzten das schöne Wetter und schleppten ihre Bierzeltgarnitur hinaus vor das Festzelt, um die erste Maß in der Sonne zu genießen.