So kreisen die Gedanken der beiden Sprecher zuerst ums "Sinnierat"-Werdn im Novembernebel, während die fröhliche Lebenszeit nur allzu schnell verrinnt. Es geht aber auch ums Fensterln bei der Dirn, während der Bauer grad im Sterben liegt, um falsch gravierte Grabsteine und eine billige Seelenmesse. Da wird auch über anständige Preise für eine zünftige Leichenpredigt diskutiert, von geheimen Gräberbesuchen am Friedhof geflüstert, von scheinheiligen Angehörigen, und natürlich über den Letzten Willen und das Testament. Und weil der Boandlkramer auch in anderen Ländern unterwegs ist, tritt er einmal im Wiener Dialekt und einmal auf Tirolerisch auf - kurz, es gibt viel zu schmunzeln bei dieser Lesung. Die musikalische Begleitung übernimmt Karoline Frey an der Harfe.