Arbeitskreis wegen einstigem Schwarzbau
Oberstimm (smd) Ein seit Jahren brennendes Thema beim SV Oberstimm ist die Situation am Schulsportplatz. Vorsitzender Hans Eder hofft, dass der einstige Schwarzbau (die begonnenen Arbeiten an einer Regenschutzhütte mit Toiletten am Fußballplatz) endlich „in die Legalitätsphase kommt“.
Lautstark monierte ein Mitglied, dass alles verfällt und verfault, wenn noch länger gewartet wird, und der Verein das Begonnene wieder abreißen muss. Auch die Flutlichtanlage am Trainingsplatz (Rennwiese) bezeichnete einer aus der Runde als nicht mehr tragbar. Er forderte eine bessere Beleuchtung für Trainingsspiele, so wie sie andere Vereine auch haben.
Eindeutig stellt die stellvertretende Bürgermeisterin Elke Drack klar, dass das Licht zwar in Doppelfunktion auch am Barthelmarkt genutzt werde. Der Platz gehört der Gemeinde. Sollte der SV eine neu Flutlichtanlage wünschen, dann müsse er auch für die Finanzierung aufkommen. Eder erläuterte der Versammlung die Höhe einer solchen Investition, die vermutlich eine Größenordnung von einigen zehntausend Euro umfasse. Das könne sich der Verein aber nicht leisten.
In seinen weiteren Ausführungen ging Eder auf die erfreuliche Entwicklung der Karatabteilung ein, die bei der Europameisterschaft in Ungarn für den Verein den Europameister- und den Vizemeistertitel holte. Kritische Anmerkungen blieben den Seniorenfußballern nicht erspart. Nach dem Abstieg in die B-Klasse ist laut Eder der erhoffte Wiederaufstieg in weite Ferne gerückt. Die Mannschaft sei nicht schlechter oder besser als andere, sondern nur bequemer.
Lob erntete die Theaterbühne des Vereins, die es alle Jahre schaffe, die Besucher mit wunderbaren Stücken zu begeistern. Zu Bedenken gab Eder zum Abschluss noch, ob es überhaupt einen Sinn mache, eine Weihnachtsfeier zu organisieren, die dann nur noch von wenigen Mitgliedern besucht wird.
Mit der Ehrennadel in Silber wurden vom Ehrenamtsbeauftragten Armin Schneider Anneliese Hauk, Marianne Schwarzmeier, Kerstin Weber, Brigitte Bauer, Christian Geisenfelder, Edgart Schwaiger, Mathias Hederer, Gerald Schmid, Katharina Heinzinger und Rainer Maier geehrt.
Mit Urkunden wurden Reiner Zednik, Reinhard Haberzettl, Martin Wiesner, Wolfgang Fath und Walter Stippel bedacht. Susanne Sporer erhielt die Vereinsnadel in Bronze, Ronald Veith und Tobias Silberhorn die Vereinsnadel in Silber. Der Vorsitzende Hans Eder sowie darüber hinaus der Ehrenvorsitzende Franz Reichler wurden ebenfalls gewürdigt.
Von Max Schmidtner
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