Nicht weniger zogen sich die guten Noten durch die Referate und Berichte in der Schulverbandsversammlung zum Jahresabschluss des Verbandsvorsitzenden Christian Tauer und von Rektor Klaus Sterner. Die Vertreter der Gemeinden des Verbands hörten dies gern, unter ihnen auch die Bürgermeister Albin Steiner (Hepberg), Hans Meier (Stammham) und Gerd Risch (Wettstetten).

Der Lentinger Bürgermeister Christian Tauer zur Lage: "In der Mittelschule zeigt die Tendenz nach oben. Lenting ist bereits ein attraktiver Schulstandort, diese Qualität gilt es auch weiterhin zu erhalten und auszubauen." Rektor Klaus Sterner hatte seinen vollauf zufriedenen Rückblick auf das Schuljahr auch auf Papier ausgedruckt. Hier war ersichtlich, dass in den Regelklassen der Mittelschule 247 Schüler sind, 151 in den M-Klassen. Mit 52 Prozent haben in Lenting die 208 Ganztagsklassenschüler die Zahl von 190 Halbtagesklassenschülern bereits überholt.

Dazu Sterner: "Wir wollen uns weiterentwickeln." Damit meint er kurz- wie langfristig die Kompetenz der Schüler im Bereich der fortschreitenden Digitalisierung. Zum Thema Schulraum Bürgermeister Tauer: Durch die gelungene Sanierung des Bauteils III habe man Unterrichtsräume hinzugewonnen, man werde aber das Raumprogramm für Nachmittagsangebote und Mittagsverpflegung überarbeiten müssen.

In ihrem Beitrag erwähnte Kerstin Gillessen von der Mittelschule im Rahmen der Jugendsozialarbeit geplante Projekte wie die Mediennutzung in den fünften Klassen und die Fortführung der bestehenden Präventionsprojekte zu den Themenbereichen Mobbing, Alkohol und respektvolle Kommunikation. Dazu genaue Zahlen aus dem Schuljahr: 111 Beratungsgespräche mit Schülern, 33 mit Eltern, Durchführung von zehn Projekten zu den genannten Themen vom Mobbing bis zur Kommunikation. Zu begrüßen sei der seit November halbtags beschäftigte Jugendsozialarbeiter an der Mittelschule, Konstantin Steidl vom Kreisjugendring Eichstätt.

Wie es in der Schule gut lief, stimmte es auch finanziell. So wurde, wie erwähnt, über den Etat 2017 berichtet, in der Fortsetzung über den beschlossenen Haushalt für das Jahr 2018. Auf den ersten von einem Dutzend Seiten mit Tabellen und Grafiken hat Geschäftsleiter Stephan Gmöhling die Eckpunkte aufgezählt, mit einer Endsumme von 1 397 910 Euro. Von diesem Jahresetat nicht gedeckt durch Einnahmen aus Umlagen, Zuwendungen vom Land und so weiter sind 872 400 Euro. Sie sind als Umlagesoll analog der Schülerzahlen auf die vier Verbandsgemeinden umzulegen.

Das ergibt 2202 Euro pro Verbandsschüler, 228 aus Lenting, 44 aus Hepberg, 67 aus Stammham und 57 aus Wettstetten. Die Umlage für Lenting 502 290 Euro, Hepberg 96 933 Euro, Stammham 147 603 Euro und Wettstetten 125 572 Euro.

Ein vom Verband aufgelistetes aber nicht zu vertretendes Minus ist nicht zu übersehen: Im Vorbericht zum Haushalt auf Seite 1 ist die einst rückläufige Entwicklung der Schülerzahlen aufgelistet. Demnach gab es an der Lentinger Schule vor 30 Jahren 505 Schüler, aktuell sind es noch 396. Allerdings kommen über den Schulverbund mit Kösching und Großmehring 132 Verbundschüler sowie weitere sieben Gastschüler.

Dazu noch ein Satz des Verbandsvorsitzenden Tauer: "In der Grundschule rechnen wir mit einem deutlichen Anstieg der Schülerzahlen in den kommenden fünf Jahren. Auch in der Mittelschule zeigt die Tendenz nach oben."