Kösching: St. Martin ohne Pferd
In der Pfarrkirche spielten Kinder die Schlüsselszene: Moritz Parthenheimer als Martin, der seinen Mantel teilte, und Manuel Beck als Bettler. - Foto: Schumann
Kösching

Zu Fuß machte sich indes der heilige Martin mit großem Laternenzug-Gefolge vom Schlehenstein-Kindergarten über die Hofwiese zum Peterskircherl auf. Dort hatte Leiterin Sonja Götz mit ihrem Team das Martinsfest organisiert.

An den Spielorten beider Kindergärten führten die Kleinen Szenen auf, unterstützt von ihren Erzieherinnen und den Eltern. Rund 300 Kinder - mit leuchtenden Augen, roten Wangen und häufig selbstgebastelten Laternen in der Hand - waren mit viel Spaß dabei, einige Martinslieder zu singen. Die Geistlichen - Kaplan Christian Fleischmann in der voll besetzten Pfarrkirche und Pfarrvikar Anthony Chimaka am Peterskirchlein - beteten mit den Kindern und ihren Familien im Sinne des "Heiligen der Barmherzigkeit" für alle armen Menschen auf der Erde.

Statt des beeindruckenden Reitpferdes des Soldaten gibt es in Kösching am 11. November die Martinspferdlein aus Quark-Öl-Teig oder alternativ aus Mürbteig gebacken. Diese ließen sich die Kinder und Erwachsenen an der Peterskirche sowie im Kirchhof im Schatten der Pfarrkirche - die Großen zu etwas Punsch - gut schmecken. Zur Martinsfeier der jüngsten Einwohner mischte sich auch Bürgermeisterin Andrea Ernhofer.