Mittwoch, 30.05.2012 |

 

04.08.2011 20:19 Uhr | 529x gelesen
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Nach Google fotografiert jetzt Microsoft


Bild: Nach Google fotografiert jetzt Microsoft . Ingolstadt Ingolstadt (DK) Nach dem Internetkonzern Google, schickt derzeit auch Microsoft eine Flotte Kameraautos durch Deutschland. Trotz der massiven Kritik am Google-Angebot „Street View“, will der Konkurrent ebenfalls detaillierte Straßenansichten im Internet veröffentlichen.

Ingolstadt (DK) Nach dem Internetkonzern Google, schickt derzeit auch Microsoft eine Flotte Kameraautos durch Deutschland. Trotz der massiven Kritik am Google-Angebot „Street View“, will der Konkurrent ebenfalls detaillierte Straßenansichten im Internet veröffentlichen.


Streetside
In Bayern unterwegs: Die Kamera-Autos des Bilderdienstes Streetside des Google-Konkurrenten Microsoft.
Dazu werden vom Microsoft-Dienstleister Navteq 360-Grad-Aufnahmen aus über 50 Städten und Regionen Deutschlands angefertigt – unter anderem auch in Ingolstadt. Erst nach dem vehementen Protest von Datenschützern an dem Projekt „Bing Maps Streetside“ und gehörigem politischen Druck hat Microsoft jetzt die Möglichkeit eingeräumt, vor einer Veröffentlichung der Bilder online oder per Post Widerspruch einzulegen. Die Einspruchsfrist endet allerdings am 30. September.
 
„Eine zeitliche Begrenzung ist notwendig, damit Microsoft sicherstellen kann, dass alle eingegangenen Widersprüche tatsächlich vor einer Veröffentlichung der Bilder bearbeitet werden“, meldet das Landesamt für Datenschutzaufsicht in Erlangen. Das Widerspruchsformular kann auf der Homepage von Microsoft heruntergeladen werden. Wer keinen Computer oder Internetanschluss hat, kann sich die Vorlage im Ingolstädter Bürgeramt abholen.

Für den Vorabwiderspruch bietet Microsoft ein Online-Formular an, mit dem die "Unkenntlichmachung von Bildern vor der Veröffentlichung" beantragt werden kann. Alternativ steht das Widerspruchsformular auch als PDF zum Download bereit.
 
 

Der Internetkonzern schreibt auf seiner Homepage allerdings, dass er nicht nur Bilder macht, sondern auch Drahtlos-Netzwerke detektiert. Erfasst wird unter anderem die so genannte Mac-Adresse, die – vergleichbar mit einem Autonummernschild – jedes Wlan-Gerät eindeutig identifiziert. Diese Informationen sollen bei der Lokalisierung von Mobilgeräten wie Smartphones oder Navigationsgeräten herangezogen werden. Private Daten aus dem Netz werden dabei nicht gespeichert, versichert der Internetkonzern in einer Mitteilung auf seiner Homepage.

Im Ingolstädter Rathaus sieht man die Fotografierwut der Internetkonzerne durchaus kritisch. Schon gegen die Aufnahmen öffentlicher Gebäude für Google Street View verwehrte sich der Stadtrat im vergangenen Jahr. Ein Einspruch ist allerdings nur „natürlichen Personen“ möglich, erklärt Michael Klarner vom städtischen Presseamt. Deswegen wird es der Stadt nicht möglich sein, etwa die Veröffentlichung von Aufnahmen von Kindergärten oder Schulen zu verhindern.

Nach Angaben von Microsoft sind die Fotos im Raum Ingolstadt bereits im vergangenen Juni und Juli aufgenommen worden. Die Veröffentlichung der Bilder im Rahmen von „Bing Maps Streetside“ ist noch in diesem Jahr geplant.


Von Johannes Hauser
 
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Kommentare

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FrageAntwort von   gesperrt_uranus1765 | 05.08.2011 14:58 Diesen Kommentar melden
Re: Navi?

Bin zwar nicht bei facebook, abe i ch gege hossi wirklich recht.
Man kann online lesen, was man will: SZ; Spiegel, Fokus, Frankfurter Allgemeine oder Rundschau; Hanmburger Abendblatt oder Die Zeit, die WELT oder sonst was: egal, nicht mal die BILD Zeitung fühlt sich so berufen, wie der DK!
Dieses einseitige Sittenwächter Gehabe geht hossi und mir gewaltig auf den.........


FrageAntwort von hossi | 05.08.2011 12:28 Diesen Kommentar melden
DK und Berichterstattung

Die liberal-konservative-einseitige Berichterstattung des DK geht weiter.. Ich musste mich in der Vergangenheit schon immer tierisch über die Vorgehensweise des DK i. S. Berichterstattung Google Street View & Co. aufregen. Ich finde GSV und Bing Maps eine super Sache. Schon seit Jahren sind Satelitenbilder für jedermann frei zugänglich und keiner regt sich darüber auf. Ihr hetzt die Menschen da draußen mit eurer Berichterstattung richtig gegen diese Webtools auf. Man könnte denken, wir leben im Mittelalter... Jeder 4te Deutsche hat mittlerweile einen Account bei Facebook und tritt dort sein leben breit. Aber bei Streetview: "Oh nein nicht das man mich sieht wie ich mit der Einkaufstüte die Harderstraße entlanglaufe" ... Zumindest wenn es nach euch geht.


FrageAntwort von   gesperrt_uranus1765 | 05.08.2011 09:30 Diesen Kommentar melden
Navi?

Nutzt die Redaktion eigentlich Navi? Immer noch die ganz alten oder nimmt man auch schon begeistert welche mit 3 D Darstellungen und allen Schikanen?
Wer hier immer so gegen die Straßenfotografie ist, sollte meiner Meinung nach konsequent bleiben und auch im Auto und unterwegs die gute alte Straßenkarte vom ADAC benutzen.


 


 
 


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