Nach Google fotografiert jetzt Microsoft
Ingolstadt (DK) Nach dem Internetkonzern Google, schickt derzeit auch Microsoft eine Flotte Kameraautos durch Deutschland. Trotz der massiven Kritik am Google-Angebot „Street View“, will der Konkurrent ebenfalls detaillierte Straßenansichten im Internet veröffentlichen.

In Bayern unterwegs: Die Kamera-Autos des Bilderdienstes Streetside des Google-Konkurrenten Microsoft.
„Eine zeitliche Begrenzung ist notwendig, damit Microsoft sicherstellen kann, dass alle eingegangenen Widersprüche tatsächlich vor einer Veröffentlichung der Bilder bearbeitet werden“, meldet das Landesamt für Datenschutzaufsicht in Erlangen. Das Widerspruchsformular kann auf der Homepage von Microsoft heruntergeladen werden. Wer keinen Computer oder Internetanschluss hat, kann sich die Vorlage im Ingolstädter Bürgeramt abholen.
Der Internetkonzern schreibt auf seiner Homepage allerdings, dass er nicht nur Bilder macht, sondern auch Drahtlos-Netzwerke detektiert. Erfasst wird unter anderem die so genannte Mac-Adresse, die – vergleichbar mit einem Autonummernschild – jedes Wlan-Gerät eindeutig identifiziert. Diese Informationen sollen bei der Lokalisierung von Mobilgeräten wie Smartphones oder Navigationsgeräten herangezogen werden. Private Daten aus dem Netz werden dabei nicht gespeichert, versichert der Internetkonzern in einer Mitteilung auf seiner Homepage.
Im Ingolstädter Rathaus sieht man die Fotografierwut der Internetkonzerne durchaus kritisch. Schon gegen die Aufnahmen öffentlicher Gebäude für Google Street View verwehrte sich der Stadtrat im vergangenen Jahr. Ein Einspruch ist allerdings nur „natürlichen Personen“ möglich, erklärt Michael Klarner vom städtischen Presseamt. Deswegen wird es der Stadt nicht möglich sein, etwa die Veröffentlichung von Aufnahmen von Kindergärten oder Schulen zu verhindern.
Nach Angaben von Microsoft sind die Fotos im Raum Ingolstadt bereits im vergangenen Juni und Juli aufgenommen worden. Die Veröffentlichung der Bilder im Rahmen von „Bing Maps Streetside“ ist noch in diesem Jahr geplant.
Von Johannes Hauser
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Kommentare
Man kann online lesen, was man will: SZ; Spiegel, Fokus, Frankfurter Allgemeine oder Rundschau; Hanmburger Abendblatt oder Die Zeit, die WELT oder sonst was: egal, nicht mal die BILD Zeitung fühlt sich so berufen, wie der DK!
Dieses einseitige Sittenwächter Gehabe geht hossi und mir gewaltig auf den.........
Wer hier immer so gegen die Straßenfotografie ist, sollte meiner Meinung nach konsequent bleiben und auch im Auto und unterwegs die gute alte Straßenkarte vom ADAC benutzen.


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