Ingol . . . what?
Ingolstadt (DK) „Zu mir noch kurz, zu mir!“ Die Fotografen ringen vor der Audi-Jahrespressekonferenz um die Aufmerksamkeit der Vorstandsmitglieder, die vor dem neuen A1 Quattro posieren. Die Journalisten stehen seit einer Viertelstunde vor dem Auto im Audi-Forum und warten – wer sich ablenken ließ und ein Foto von den Vorstandsmitgliedern gemacht hat, als sie hereinkamen, verliert seinen Platz.
Keine zwei Minuten vergehen, die Herren lächeln ins Blitzlichtgewitter und verschwinden. Dann posiert Rupert Stadler noch einmal allein – lässig, die eine Hand in der Tasche, die andere am Außenspiegel. Dem Vorstandsvorsitzenden ist anzusehen: Er hat nichts zu befürchten, er hat nur Rekorde zu verkünden. Stadler geht – und keine Sekunde später wischt ein Audianer sorgfältig die Fingerabdrücke von dem weißen A1. Und Norbert Pöchmann kontrolliert, ob wirklich alles glänzt. Der Leiter der Presse- und Ausstellungsfahrzeuge ist für das Vorstandsfoto geblieben – jetzt kann er sich in den Flieger nach Genf setzen; der Autosalon wartet.
Auf der Empore im Audi-Forum sammeln sich derweil die hungrigen Journalisten. Rund 1000 Weißwürste gibt es zum Frühstück – bei den Journalisten aus dem Ausland sind die der Renner. „Da haben wir mittlerweile einen richtigen Kult draus entwickelt“, erzählt Gerd Muthenthaller, Leiter des Eventcaterings bei Audi. Ob in Genf, Peking oder Detroit: Wo Audi ist, gibt’s auch Weißwürste.
So langsam treffen nun die letzten der rund 300 Journalisten aus 24 Ländern ein – die meisten haben in München übernachtet und wurden mit einem der 85 Shuttle-Fahrzeuge vorgefahren; natürlich nicht, ohne eine Runde auf der Audi-Piazza zu drehen, vorbei an den neuesten Audi-Modellen und an den zwei Lamborghini. Gegen die beiden italienischen Autos haben die deutschen keine Chance: Die Lamborghini sind ohne Frage die Anziehungspunkte auf der Piazza.
„Wenn ich die Fotografen dann jetzt bitten darf, sich zu setzen“, beginnt Kommunikationschef Toni Melfi die Pressekonferenz. Damit fängt auch die Arbeit für die 18 Dolmetscher an, die die Reden der Vorstandsmitglieder in neun Sprachen übersetzen. Sie sitzen in einem abgetrennten Raum und verfolgen die Konferenz auf Bildschirmen. Es geht los. Ein Dreivierteljahr Planung ist abgeschlossen. Schiefgehen kann jetzt eigentlich nichts mehr: Audi verkündet das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte – „wieder einmal“, wie Stadler zu Beginn bemerkt.
Von Katja Tölle
- Vier Ringe auf Hochglanz
- "Es liegt am Image"
- Audi Jahrespressekonferenz - Rekord-Absatz und -Mitarbeiterbeteiligung
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4 Ringe kennt jeder...
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geschrieben am 02.03.2012 20:10
AUDI ist ein Name ,aber unsere Stadt hat ein Problem .Ingolstadt hat einiges zu bieten .Wer weiß das schon ?
Wo wohnst du wird man gefragt .Man kennt AUDI-FC04-Eishockey.Ingolstadt liegt an der Donau....Aha....

















