Mittwoch, 30.05.2012 |

 

04.12.2011 20:33 Uhr | 481x gelesen
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Verrückte Nikoläuse


Bild: Verrückte Nikoläuse . Ingolstadt Ingolstadt (DK) Jedes Jahr treffen sich die Mitglieder der Ingolstädter Tauchvereine zum Nikolausschwimmen in der Donau. Unsere DK-Volontärin wollte herausfinden, was die Faszination dabei ausmacht und stürzte sich mit in die Fluten.

Ingolstadt (DK) Jedes Jahr treffen sich die Mitglieder der Ingolstädter Tauchvereine zum Nikolausschwimmen in der Donau. Unsere DK-Volontärin wollte herausfinden, was die Faszination dabei ausmacht und stürzte sich mit in die Fluten.


Ingolstadt: Verrückte Nikoläuse
 
Für mich sind das lauter Verrückte, die im Dezember in die Donau steigen – nie im Leben käme ich auf die Idee, selbst bei so einem Wahnsinn mitzumachen. Dementsprechend schockiert bin ich, als ich zum ersten Mal höre, dass ich mitschwimmen und darüber eine Reportage schreiben soll.

Doch nachdem ich mit einigen Tauchern, unter anderem dem Organisator Charly Wöhrl, geredet habe, werde ich neugierig. Charly ist es auch, der mir meine Tauchausrüstung besorgt. In meiner Vorstellung steige ich in einem engen Tauchanzug ins Wasser, der dann ganz glitschig wird. Ich bin erstaunt, als ich im Tauchladen einen sogenannten „Trockenanzug“ ausleihe. Wie der Name schon sagt, bleibe ich darin vollständig trocken. „Da können Sie einen dicken Winterpulli drunter ziehen, dann bleiben Sie ganz warm,“ erklärt mir die Verkäuferin. Das klingt doch schon mal ganz gut.

Am Sonntagnachmittag wird es dann ernst. Die Taucher treffen sich am Hallenbad. Ich erscheine in voller Montur und stelle fest: Ich bin nicht der einzige Neuling! Der 17-jährige Max Wöhrl und der 35-jährige Christian Reichart sind auch das erste Mal dabei. Max wurde von seinem Vater überredet, der schon lange ein Nikolausschwimmer ist. Christian betreibt ein Lokal, bei dem sich der Stammtisch der Taucher trifft. Die Geschichten der anderen machten ihn neugierig und er beschloss, es selbst auszuprobieren. Jetzt schauen sie zweifelnd drein – ihr Blick spiegelt genau meine Gefühle wider.

Zu Fuß gehen wir zum alten Pegelhaus am Donauufer. Ich laufe neben Verena Biermeier (25), die zum zweiten Mal dabei ist. „Das erste Mal hab ich echt Angst gehabt. Aber es ist halb so wild,“ beruhigt sie mich. Sie ist eine der wenigen Frauen hier. Der Großteil der Wahnsinnigen sind Männer. Am alten Pegelhaus gibt es noch eine Runde Punsch, danach geht es ab ins Wasser. Besorgte Männer helfen mir, meine Flossen richtige anzuziehen. Damit watschle ich die Treppen zum Einstieg hinab, in der einen Hand eine Fackel.

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Von Jessica Roch

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Kommentare

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FrageAntwort von   einfeindesein  (45) | 05.12.2011 08:31 Diesen Kommentar melden
Ich sehe dagegen

... überhaupt keine Weihnachtsmänner (die gibt es gar nicht, jedenfalls nicht hierzulande). Sondern Nikoläuse (und Nikaläuse?). Die gehen ja auch nicht zum Weihnachtsmannschwimmen, sondern zum Nikolausschwimmen.


FrageAntwort von   bernd 2 | 05.12.2011 07:54 Diesen Kommentar melden
Warum nicht ,

"verrückt" und hübsch !Wer da nur Weihnachtsmänner sieht der gehört am Nikolaus in den Sack .
-Grins-


FrageAntwort von amu | 05.12.2011 06:28 Diesen Kommentar melden
Nikolaus

Ich sehe auf dem Foto leider nur Weihnachtsmänner!


 

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