Manche Passanten haben, wie sie berichten, selbst einen Bezug zur Armee; sei es persönlich oder durch Verwandte.

Der Vormittag ist nur der Auftakt für eine 14-tägige Sammelaktion, bei der Soldaten in der Fußgängerzone und an Haustüren um Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bitten. Der Verein betreut über 800 Kriegsgräberstätten mit etwa 2,7 Millionen Kriegstoten, leistet Bildungsarbeit und veranstaltet friedenspolitische Projekte in Europa. Insgesamt wurden bereits 900 000 Gefallene in würdige Ruhestätten umgebettet. Auch 2018 sollen wieder über 20 000 Umbettungen vorgenommen werden. Bei der jährlichen Spendenaktion wurden im vergangenen Jahr deutschlandweit rund 5,1 Millionen Euro eingenommen, davon über 21 000 Euro in Ingolstadt. Neben den finanziellen Einnahmen stehe auch der Kontakt mit Menschen, insbesondere mit der Jugend, im Vordergrund, erzählt Oberstleutnant Nuber. Wie in den letzten Jahren wird am Rathausplatz auch dieses Jahr wieder Eintopf gegen eine Spende ausgegeben.