Denn wie angekündigt, führten die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord während der Faschingswochen vom 19. Januar bis 13. Februar verstärkt Alkohol- und Drogenkontrollen im Straßenverkehr durch.

Demnach verhielten sich die meisten Verkehrsteilnehmer vernünftig und setzten sich nicht berauscht hinters Steuer, berichtet die Polizei. In den zehn Landkreisen und der Stadt Ingolstadt für die das Präsidium zuständig ist, wurden insgesamt rund 13 200 Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Bei 3953 Fahrern war ein Alkoholtest notwendig, bei 143 Fahrzeuglenkern wurden Blutentnahmen angeordnet und 78 Führerscheine sichergestellt. Es wurden 120 Alkoholdelikte und 18 Drogendelikte registriert, ohne dass es hierbei zu einem Verkehrsunfall gekommen war, so die Polizei.

Glück hatten demnach 17 Führerscheininhaber, die noch vor einem Fahrtantritt kontrolliert wurden. Sie mussten lediglich ihren Fahrzeugschlüssel abgeben. Allerdings ereigneten sich präsidialweit auch 49 Verkehrsunfälle, bei denen Alkohol oder Drogen im Spiel waren. 13 Personen wurden bei diesen Unfällen insgesamt verletzt, so die Beamten weiter.

Im Hinblick auf die kommende Starkbierzeit appelliert die Polizei nochmals an die Vernunft jedes Einzelnen, sich nicht angetrunken ans Steuer zu setzen. Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord wird deshalb auch in nächster Zeit Alkoholkontrollen durchführen.