Künftig wollen sich die Teilnehmer drei- bis viermal im Jahr treffen, um Erfahrungen, ihre Krankheit betreffend, auszutauschen. Das erste Treffen findet am Mittwoch, 11. Oktober, ab 18 Uhr in einer Praxis für Endokrinologie und Stoffwechsel, Am Pulverl 1, statt. Hier befindet sich auch das Zentrum für Endokrinologie und Stoffwechsel, wo Patienten mit der Diagnose Hypophysen- und Nebennierenerkrankung behandelt werden.

"Die Treffen dienen in erster Linie dem Austausch und der Informationsweitergabe", kündigt die Regionalgruppenleiterin und Endokrinologie-Assistentin Maja Zawadzki an. Ein wichtiger Teil dieser Veranstaltungen seien zudem Vorträge von Fachärzten.

Weil auch viele Mediziner noch zu wenig über die seltene Erkrankung wissen, fühlen sich Betroffene oft schlecht beraten. Dadurch recherchieren viele im Internet und sind mit den vielen Informationen, die sie vorfinden, überfordert. Mit der Selbsthilfegruppe sollen die Patienten jetzt eine Anlaufstelle und einen Ansprechpartner erhalten. Es gibt auch die Möglichkeit, sich telefonisch unter der Nummer (0841) 88 69 95 29 beraten zu lassen. Beratungstermine sind Montag bis Mittwoch von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr

Schulungen für Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen gibt es seit November 2016 in Ingolstadt. Sie werden in regelmäßigen Abständen angeboten. Für Betroffene ist die Teilnahme an der Selbsthilfegruppe kostenlos. Weitere Informationen zum Netzwerk Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen gibt es im Internet unter der Adresse www.glandula-online.de.