Donnerstag, 18.03.2010 |

 

15.01.2010 22:31 Uhr | 108x gelesen
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Kampf dem Kasinokapitalismus


Bild: Kampf dem Kasinokapitalismus . Ingolstadt Ingolstadt (sic) Die Linke lud zu ihrem Neujahrsempfang am Freitagabend ins Kulturzentrum der Alevitischen Gemeinde, und Stadtrat Jürgen Siebicke nannte einen nicht unwesentlichen Grund dafür: \

Ingolstadt (sic) Die Linke lud zu ihrem Neujahrsempfang am Freitagabend ins Kulturzentrum der Alevitischen Gemeinde, und Stadtrat Jürgen Siebicke nannte einen nicht unwesentlichen Grund dafür: "Die Aleviten gehören zu den wenigen, die das Paradies schon jetzt haben wollen und nicht auf das Jenseits verweisen. So wie wir!" Daher grüßte Siebicke den vollen Saal mit einem fröhlichen "Paradise now!" – das Paradies sofort.


Dann aber blickte er erstmal zurück. 2008 hat die Linke zwei Sitze im Ingolstädter Stadtrat erobert. "Wir sind damals nicht angetreten, um die Stadt sofort zu verändern, wohl aber um einige neue Akzente zu setzen", sagte Siebicke. Er nannte unter anderem die Kampagne gegen Leiharbeit und den Einsatz der Linkspartei für einen Bürgerhaushalt. Die Bezirksausschüsse lobte der Stadtrat als "vorbildliche Einrichtung", darüber hinaus aber sollten die Bürger die Chance erhalten, "zu bestimmen, was mit ihrem Geld gemacht wird". Siebicke appellierte an den Oberbürgermeister, "sich diese Gelegenheit für beispielhafte Bürgerbeteiligung nicht entgehen zu lassen!"

Ulrike Hodek, Siebickes Parteifreundin im Stadtrat, kündigte an, dass sich die Linke heuer verstärkt um die politische Bildungsarbeit bemühen wolle. So seien Vorträge über "Marx Reloaded" oder das Bedingungslose Grundeinkommen geplant. Außerdem werde man kommunale Einrichtungen besuchen.

Eva Bulling-Schröter, seit vielen Jahren Mitglied des Bundestags, stimmte angriffslustig aufs neue Jahr ein. Der Kampf gelte dem Kasinokapitalismus. "Denn die Verantwortlichen für die so genannte Wirtschaftskrise haben nichts gelernt! Wir haben weiter keinen Finanz-Tüv, die Managergehälter sind hoch wie vorher, und die FDP liberalisiert auch noch die Finanzaufsicht."

Hier lag die Bayern LB ganz nahe. "Da haben die CSU-Amigos schwer mitverdient!", klagte Bulling-Schröter. "Aber eine Landesbank hat nicht zu spekulieren." Doch für etwas sei es nicht zu spät: den Kampf gegen die Kopfpauschale im Gesundheitswesen. Denn die, rief die Abgeordnete, "ist absolut asozial!" Viel Applaus war die Folge.

Von Christian Silvester


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FrageAntwort von   quirl01 gesperrt  (39) | 17.01.2010 14:02 Diesen Kommentar melden
Schön für die sozialbenachteiligten Aleviten...

dass sie eine Vertretung im Stadtrat haben. Einheimische "arme Hund" schauen mim Ofaroa ins Gebirg.


 

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