Ingolstadt: In bester Erinnerung
Mit einer schwungvollen Unterschrift trug sich der Jazzsänger Gregory Porter ins Goldene Buch der Stadt ein. - Foto: Hammer
Ingolstadt

Am Abend folgte das Konzert im ausverkauften Festsaal des Theaters - Höhepunkt und zugleich Abschluss der Jazztage. OB Christian Lösel ging bei seiner Begrüßung kurz auf die Jazztage und ihre Entstehung 1984 ein. Ingolstadt habe sich mittlerweile zum "deutschen Mekka des Jazz" entwickelt, sagte er. Während Lösel eine kurze Laudatio auf Porter anstimmte, nickte der preisgekrönte Jazzsänger zwischendurch immer lächelnd, als die Übersetzerin das Lob ins Englische übertrug. Für Porter war es bereits der zweite Besuch hier. Damals, 2014, sei er noch ein Geheimtipp gewesen, sagte Lösel. "Sie haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen", sagte der Rathauschef und sprach von einem "herausragenden Konzertgenuss". Das mit dem Geheimtipp hat sich mittlerweile erledigt. Porter gilt als einer der größten Stars der Branche, hat zahlreiche Preise gewonnen. Diesem Status angemessen, trug er sich mit einer zwar nicht lesbaren, aber umso schwungvolleren Unterschrift auf der Seite ein.

Gregory Porter selbst bezeichnete die Musik als Teil der Völker- und Kulturverständigung. Entsprechend wichtig sei der Austausch untereinander. Er erinnere sich auch noch gut an den ersten Besuch vor zwei Jahren, der ihn beeindruckt habe. Dieses Kompliment dürften die Ingolstädter gerne zurückgeben.