Ingolstadt: IFG will friedlich feiern
Friedlich zusammensitzen und miteinander ratschen: Diese positive Seite des Viktualienmarktes will die IFG wieder mehr in den Vordergrund rücken. - Foto: Hauser
Ingolstadt

Die IFG als Herrin des Platzes hat laut Forster deswegen auch schon ein paar Hausverbote an unbelehrbare Zeitgenossen ausgesprochen. "Einige wenige machen den Markt kaputt", sagte Forster gestern vor der Presse: "Ein Prozent schlägt daneben." Die anderen 99 Prozent seien ganz normale Bürger, die in Ruhe etwas essen und trinken und sich unterhalten wollen.

"Der Markt soll in dem Licht erscheinen, das er auch verdient", sagte Forster weiter. Deshalb veranstaltet die IFG, die Wirtschaftsförderung der Stadt, ein Fest zum zehnjährigen Bestehen des neuen Viktualienmarktes. Vor einer Dekade war der Viktualienmarkt komplett umgestaltet worden. Es entstanden elf neue Stände, der Markt wurde übersichtlicher und moderner, so Forster. Auf das vielfältige Angebot sei von Beginn an sehr viel Wert gelegt worden. "Es reicht von asiatischen Speisen bis hin zu Gerichten aus Mittelmeerländern wie Italien und der Türkei. Nicht zu vergessen die saisonalen und regionalen Produkte aus der Region, die das Warensortiment des Viktualienmarktes komplettieren", so Forster. Allerdings waren die elf braunen Stände seinerzeit nicht unbedingt nur auf Zustimmung gestoßen. Viele Schanzer sehnten (und sehnen) sich nach dem "alten Viktualienmarkt" zurück.

Doch sei es wie es sei, zehn Jahre sind ein Grund zum Feiern. Am Freitag, 30. Juni, um 14 Uhr geht es los mit einer ersten musikalischen Einstimmung. Um 14.15 Uhr begrüßt Bürgermeister Sepp Mißlbeck die Gäste, im Anschluss spricht Forster. Von 15 bis 16 Uhr spielt die Band Kizzrock, von 15.30 bis 17.30 Uhr besucht Xaver, das Maskottchen des ERC Ingolstadt, den Viktualienmarkt. Er und einige Spieler halten von 16 bis 17 Uhr Autogrammstunde. Den Abschluss des Festes, das bis 19 Uhr dauern soll, bestreitet die Band Rich Courtyard.

"Das Thema Sicherheit ist natürlich enorm wichtig", sagte Forster gestern noch auf Nachfrage der Journalisten. Eine Überwachung mit Kameras könne aber nur eine Begleitmaßnahme sein. Die Polizeiinspektion setzt, wie bereits berichtet, auf verstärkte Kontrollen. Außerdem ist um 23 Uhr am Viktualienmarkt Schluss. "Aber wir können und wollen niemanden daran hindern, sich um 23.30 Uhr dort hinzusetzen", so Forster abschließend.