Freitag, 12.03.2010 |

 

08.02.2010 20:10 Uhr | 275x gelesen
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IFG-Chef Richler bleibt "Solarkönig"


Bild: IFG-Chef Richler bleibt

Ingolstadt (DK) Es war, als wäre das sonst so wirtschaftsorientierte Gremium IFG-Beirat plötzlich zu einem Umweltausschuss mutiert: Gestern ging es um die Spitzenposition beim Sonnenstrom und um ein Gründach auf dem Katherl-Erweiterungsbau.



Bild: Bagger als Vorhut: Zwischen GVZ (links) und Gaimersheimer Straße laufen die ersten Bauarbeiten. Gestern vergab der IFG-Beirat den Auftrag für die provisorische Umleitung der Straße während der Erweiterung des Güterverkehrszentrums. - Foto: Herbert
Dass der DONAUKURIER kürzlich über den Solarpark Hagau als vermeintlich größte einzelne Fotovoltaikanlage Ingolstadts berichtete, konnte IFG-Chef Werner Richler bei der Sitzung im GVZ-Hotel nicht kommentarlos stehen lassen. Die von dem Hagauer Betreiber genannten 432 Kilowatt Peak (Spitzenleistung) wurden vom Geschäftsführer der städtischen Tochtergesellschaft ins rechte Verhältnis gerückt: Beim zweiten Güterverkehrszentrum, so Richler, sei eine Spitzenleistung von 4000 Kilowatt Peak vorgesehen. "Das ist zehn Mal so viel wie in Hagau." Was die Fotovoltaik betrifft, sei das GVZ II "schon durchschlagend".

Weil es beim Katharinen-Gymnasium sehr pressiert, informierte Oberbürgermeister Alfred Lehmann den Beirat über seine Eilentscheidung zu einem möglichen Gründach, das die Fraktion der Grünen angeregt hatte. Die Kosten seien inzwischen mit 80 000 Euro ermittelt worden. "Dazu müsste die Statik verändert werden", so der OB. "Aber wir sind durch das Wetter schon ein bisschen in Verzug." Kurz: "Ich bin der Meinung, dass wir auf das Gründach verzichten und zum Ausgleich auf dem Schulgelände Bäume pflanzen sollten. Damit ist ökologisch genauso viel erreicht." Da sich im Beirat weiter kein Widerspruch regte, dürfte das Gründach endgültig vom Tisch sein. Wie berichtet, entsteht an der Straße Auf der Schanz ein Erweiterungsbau des Gymnasiums.

IFG-Chef Richler kündigte außerdem an, dass in der nächsten Beiratssitzung am 22. März die Geschäftsführerin von IN-City, Thekla Hellwig, über die weiteren Aktivitäten des Innenstadtvereins berichten werde. Die IFG ist an IN-City maßgeblich beteiligt. Gemeinsam mit der Initiative Regionalmanagement (Irma) wolle man auch mit den Bürgermeistern der Region mehr ins Gespräch kommen. Der neue Nordbahnhof, ein 8,6-Millionen-Euro-Projekt der IFG, soll bis Ende des Jahres 2011 fertig sein, hofft der Geschäftsführer.

Von Reimund Herbst


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