Ingolstadt: Freie Bahn  im Freibad
Freischwimmer: Wer sich bei den mittlerweile schon herbstlichen Temperaturen ins Freibad wagt, hat in den Becken derzeit viel Platz. - Foto: Hauser
Ingolstadt

Kein Anstehen am Sprungturm, und beim Schwimmen im Sportbecken kommt einem kaum jemand in die Quere. Für Schwimmfreudige, die das Bad sonst nur aus dem Hochsommer kennen, ist die derzeitige Leere ein ungewohnter Anblick. Bei den mittlerweile herbstlichen Temperaturen kommen nur noch wenige Besucher ins Ingolstädter Freibad. Dabei könnte man sich hier sogar aufwärmen, denn das Wasser habe konstant 25,5 Grad sagt Bademeister Marcel Omasreither. Damit ist es wärmer als die Luft.

Thomas Kral genießt die Ruhe im Bad. "Es ist wenig los und man hat das Becken fast für sich allein", freut er sich. Das erzählt auch Peter Braun. "Ich gehe fast jeden Tag schwimmen. Vor allem jetzt macht es Spaß, denn das Wasser ist schön ruhig und sauber", erzählt er. "Außerdem sind deutlich mehr Schwimmleinen angebracht als sonst - so hat man dann eine abgetrennte Bahn für sich allein." Trotz der Annehmlichkeiten drängt sich die Frage auf, ob es nicht zu kalt für den Badespaß ist. "Nein", sind sich Max Heinze und Nicola Backhausen einig, die sich am vergangenen Montag ins Freibad gewagt haben. "Das beheizte Schwimmerbecken ist sogar recht angenehm", finden sie. "Lediglich das unbeheizte Sprungbecken ist wirklich kalt."

Mittlerweile gelten im Freibad an der Jahnstraße die Herbstöffnungszeiten (siehe Kasten). Damit sind außer dem Sportbecken alle anderen geschlossen. Wer die geringen Besucherzahlen ausnutzen und sich zu einem Gang ins Freibad überwinden möchte, hat noch ein paar Tage Zeit. Wie viele genau, ist allerdings nicht sicher. "Wann das Freibad in Winterpause geht, hängt vom Wetter ab", erklärt Bademeister Omasreither. "Letztes Jahr hatten wir bis Ende September geöffnet."