Die zunehmende Globalisierung und die damit einhergehende Verflechtung der chinesischen und deutschen Volkswirtschaften bieten Start-ups in beiden Ländern Vorteile, so Hannes Schleeh, Geschäftsführer des Existenzgründerzentrums. Bayerische Gründer fänden in China einen riesengroßen Markt vor. Für chinesische Start-ups halte Bayern ausgewählte Hochtechnologie und sehr gut ausgebildete Fachkräfte bereit.

Nach den Grußworten werden chinesische und bayerische Start-ups über ihre Erfahrungen im jeweils anderen Land berichten. So spricht unter anderem FCI-Geschäftsführer Franz Spitzauer zum Thema "Zukunftsmarkt China - Als Fußballklub ins Reich der Mitte". Der Fußball-Zweitligist hat heuer Fußballcamps in mehreren Städten dort ausgerichtet. Seine Erfahrungen als erster chinesischer Unternehmer im Chinazentrum Bayern schildert ZHOU Qiang von der ZD Automotive GmbH.

Neu auf dem bayerischen Chinatag wird eine Podiumsdiskussion mit Gründern und Fachleuten zum Thema "Vorteile der bayerischen und chinesischen Zusammenarbeit" sein. Mit über 160 Anmeldungen ist laut Schleeh wieder eine deutliche Steigerung der Teilnehmer zu verzeichnen. Damit habe sich der Chinatag in Ingolstadt zu einer der wichtigsten und bekanntesten Veranstaltungen in der Zusammenarbeit beider Länder entwickelt. Die Veranstaltung wird simultan auf Chinesisch und Deutsch übersetzt. Wer noch daran teilnehmen möchte, kann sich unter Telefon (0841) 9014-155 an das Existenzgründerzentrum (EGZ) wenden.

Immer weiter ausgebaut werden auch die Kontakte zwischen Ingolstadt und chinesischen Firmen. So war jetzt Bürgermeister Sepp Mißlbeck der Schanzer Vertreter bei der deutsch-chinesischen Industriestädte-Allianz. Für Anfang November ist wieder eine Reise einer Delegation mit dem OB an der Spitze geplant. Außerdem soll die Gerolfinger Trachtengruppe einen Auftritt im Reich der Mitte absolvieren.