n Wahlurnen: Abstimmen können die Wahlberechtigten am Dienstag und Mittwoch zwischen 9 und 16 Uhr im Foyer der KU-Aula in Eichstätt beziehungsweise im Gebäude der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in Ingolstadt.

n Fakultätsräte: Sie befassen sich auf Fakultätsebene mit Themen wie Lehrstuhlbesetzungen oder Prüfungsordnungen. Für die Studierenden sitzen darin jeweils sechs Vertreter, drei davon mit Stimmrecht. Außerdem werden Vertreter für die Gruppe der Hochschullehrer und die Gruppe der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter gewählt.

n Hochschulrat: Er fungiert sozusagen als "Aufsichtsrat" der KU mit internen und externen Mitgliedern. In diesem Gremium geht es um die grundsätzliche Ausrichtung der Hochschule: beispielsweise um den Entwicklungsplan oder die Einrichtung, Änderung oder Aufhebung von Studiengängen und Instituten. Gewählt wird ein Studierendenvertreter.

n Senat: Er ist das Gremium, das viele der Beschlüsse aus den Fakultätsräten noch einmal berät. Zudem wird über allgemeine Themen, die die gesamte Hochschule betreffen, abgestimmt, beispielsweise neue Richtlinien für Studiengangseinrichtungen oder auch Änderungen der Grundordnung der KU. Gewählt werden vier studentische Vertreter, davon zwei mit Stimmrecht, sowie Vetreter für die Gruppen der Hochschullehrer, der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter und der sonstigen Mitarbeiter.

n Studentische Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte: Sie sind die Ansprechpartner für alle Fragen zu Gleichstellung und Inklusion und entwickeln Konzepte, wie diese beiden Punkte an der Universität besser umgesetzt werden können. Gewählt werden zwei Vertreter.

n Studentischer Konvent: Alle studentischen Vertreter, die in die genannten Gremien und Ämter gewählt werden, bilden zusammen den Studentischen Konvent. Er ist das Studierendenparlament und somit nicht direkt wählbar. Das Gremium bestimmt dann zu seiner Leitung einen fünfköpfigen Sprecherinnenrat.

n Semesterticket: Der Studentische Konvent wird die Studierenden direkt an den Wahlkabinen in Eichstätt und Ingolstadt zum Semesterticket befragen. Wie wir bereits berichteten, fordert das Studentenparlament eine schnelle Lösung für ein Nahverkehrsticket. Wie das genau aussehen soll, hängt davon ab, was die Studentinnen und Studenten brauchen. Sie sollen deswegen Fragen zu den Plänen beantworten: Dabei geht es zum Beispiel um verschiedene Modelle. Sollen alle Studierenden das Ticket automatisch bezahlen, möchten sie das Ticket abbestellen können oder ist eine Lösung sinnvoller, bei der es sich nur Interessierte kaufen? Es geht außerdem um finanzielle Aspekte und um Strecken und Regionen, die das Ticket abdecken sollte. Die Umfrage dauert laut Konvent weniger als zehn Minuten und ist anonym.