Ingolstadt: "Es geht weiter"
Von wegen auf dem Paradeplatz ist nichts los: Thomas Deiser, Vorsitzender von IN-City (2. v. r.), kämpfte mit Reinhard Büchl jun. (l.), Wolfgang Erhard (2. v. l.) und Judith Gebhart (r.) dafür, dass es auch in den kommenden Jahren am Neuen Schloss eine Eisbahn gibt. - Foto: Hammer
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Mit Erfolg. "Es geht weiter", sagt Thomas Deiser vom Händlerverein IN-City. Am kommenden Donnerstag können die Schlittschuhläufer wieder loslegen.

22 mittelständische Unternehmen - darunter der DONAUKURIER - fanden sich 2016 zusammen, um die Eisarena zu erhalten. "Gut 90 Prozent haben gleich für drei Jahre unterschrieben", erzählt Reinhard Büchl junior. Er ist einer der Unternehmer, die gespendet haben, weil ihnen die Eisbahn am Herzen liegt. Die übrigen Geschäftsleute haben sich zu zwei Jahren Förderung verpflichtet. Man nennt sie seither die "Eishelden". Dank der finanziellen Sicherheit war es "heuer bei der Vorbereitung eine ruhige Zeit", so Büchl.

Heuer soll der Fokus noch mehr auf die Familien ausgerichtet sein. Wie in den Vorjahren Jahren gibt es den Schulsport, der Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagvormittag stattfindet. "Die Termine sind allerdings schon fast ausgebucht. Interessierte sollten sich möglichst bald melden", sagt Judith Gebhart, Geschäftsführerin von IN-City. "Da die Eislaufschule im vergangenen Jahr innerhalb von zwei Tagen ausgebucht war, haben wir das Kursangebot auch von zwei auf vier erhöht." Natürlich kommen auch wieder ERC-Spieler zum Kennenlernen vorbei. Und es finden erneut Kindertage statt, an denen das Christkind und der Nikolaus auftreten und es auch Bastelangebote und Schminken für Kinder gibt.

Es sind auch Neuerungen vorgesehen: "Den Holzsteg an der Eisfläche haben wir noch etwas verlängert, denn es hat sich herausgestellt, dass viele Eltern ihren Kindern am Rand beim Schlittschuhlaufen zusehen wollen", erklärt Deiser. Zusätzlich gebe es jetzt Toiletten direkt an der Eislaufbahn. "Wir haben gemerkt, dass die umliegenden Toiletten doch arg in Mitleidenschaft gezogen wurden", so Deiser.

Kühlaggregate sorgen dafür, dass die Eisfläche immer gleich dick bleibt. So kann selbst bei Temperaturen bis zu 14 Grad plus - wie es vor zwei Jahren mal der Fall war - auf dem Eis Schlittschuh gefahren werden. "Bei Minusgraden ist das kein Problem", erklärt Deiser. "Man muss nur schauen, dass die Eisschicht nicht zu dick wird."