Vermutlich ist das der Grund für einen Auffahrunfall, der sich dann auf der Gegenfahrbahn in Richtung München ereignet hat.

Wie es im Polizeibericht heißt, hatte ein 73-jähriger Autofahrer aus Nürnberg übersehen, dass es sich vor ihm staute. Er wich demnach auf die linke Spur aus und fuhr nahezu ungebremst in das Heck eines Kleinwagens, in dem eine 38-Jährige und ihre zweijährige Tochter saßen. Ihr Auto wurde in die Mittelleitplanke geschleudert. Das Auto des Rentners geriet nach rechts über die Fahrbahn hinaus, prallte heftig gegen die Leitplanke und schlitterte in den Grünstreifen. Dort überschlug es sich und blieb auf der Seite im Grünstreifen neben der Autobahn liegen.

Die Ingolstädter Verkehrspolizei spricht von "Glück", dass alle beteiligten Personen mit leichten Verletzungen davonkamen. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die drei und brachte sie ins Klinikum. Der entstandene Schaden wird mit 18 000 Euro angegeben.

Während der Bergungsarbeiten an der Unfallstelle kam es in beiden Fahrtrichtungen zu Behinderungen. Es bildeten sich Staus. Die Polizei musste sich zwischenzeitlich auch noch um den Auffahrunfall kümmern, der sich auf der Gegenfahrbahn ereignet hatte.