Alles halb so wild
Ingolstadt (DK) Stürme mit Orkanböen waren angesagt – in Stadt und Region entpuppten sie sich zwar nicht als laue Lüftchen, aber als relativ zahme Tiger. Ein paar umherfliegende Dachziegel, abgerissene Äste und umgestürzte Bäume, darunter der Maibaum in Gaimersheim, ein gefluteter Keller und ein umgewehter Pferdetransporter – das war’s. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Sturm pfeift, Pegel steigt: Wassermassen stürzen über das Wehr der Donaustaustufe. Die Stürme am gestrigen Donnerstag richten aber kaum Schäden an - Foto: Strisch
Acht Mal rückten die Wehren im Landkreis Eichstätt aus, wie Jörg Pfeifer von der ILS weiter mitteilte. Unter anderem hatte der Sturm in den frühen Morgenstunden den Maibaum in Gaimersheim geknickt. Außerdem mussten die Kräfte einen gefluteten Keller leer pumpen. Sieben Einsätze gab es laut Pfeifer im Kreis Pfaffenhofen. Am ruhigsten war es in Ingolstadt mit drei Einsätzen. Die ILS hatte ihr Personal vorsorglich verstärkt.
Auch von der Verkehrspolizei kam Entwarnung. Einige Autofahrer hätten zwar kurzzeitig die Kontrolle über ihren Wagen verloren und sich gedreht, hätten aber keinen Unfall verursacht, hieß es aus der Ingolstädter Inspektion. Sie seien weitergefahren. Auf der A 9 zwischen Manching und Langenbruck erfasste der Sturm einen leeren Pkw-Anhänger für Pferde, der daraufhin umstürzte.
Von Angelika Donauer
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