Herr Bayerlein, was ist in den vergangenen Jahren gut gelaufen in Hepberg?

Ralf Bayerlein: Grundsätzlich sind wir ein Team. Ich sitze seit 21 Jahren im Gemeinderat, und da arbeiten wir im Sinne der Gemeinde zusammen. Unsere Beschlüsse fallen meist einstimmig. Parteizugehörigkeit spielt eine untergeordnete Rolle. Dies zu betonen, ist mir sehr wichtig. Besonders wichtig war für mich die Ausweisung des Baugebiets „Reitwiese“. Dies geht in die abgelaufene Periode zurück, reicht aber in die jetzige hinein. Wir brauchen weiteres Bauland für Einheimische.


Was muss noch getan werden? 

Bayerlein: Wichtig ist, dass die Weberkreuzung möglichst bald umgebaut wird. Besonders stark leiden wir, wenn der Verkehr aus der Autobahn ausgeleitet wird. Dann steht Auto an Auto durch unseren Ort. Autofahrer aus den Nachbarorten nutzen Schleichwege, sodass auch diese Anwohner vom Verkehr geplagt werden. Leider wurde früher versäumt, auf die Westumfahrung zu drängen. Die Route um den Ort in Richtung Standortübungsplatz hätte man frühzeitig erkennen und fördern müssen. Bis wir jetzt in den Bundesfernstraßenplan kommen, das dauert. Vor 2020 wird sich da kaum was tun.


Wo sehen Sie außerdem noch Handlungsbedarf?

Bayerlein: Bei den Kleinen muss sich was tun. Der Kindergarten hat absolute Priorität. Hier haben wir eine Ausnahmegenehmigung. Der Bau muss also in drei Jahren fertiggestellt sein. Auch bei der Schule muss sich was tun. Die jetzigen Räumlichkeiten reichen nicht mehr aus.


Die Fragen stellte Hans Gerstmayer.