Großmehring: Bauchtänzer und Stelzengeher
Die Blicke der Besucher zogen die ausgefallen kostümierten Stelzengeher immer wieder auf sich. Zwei Tage lang zogen sie auf ihren langen "Beinen" über das Festgelände.
Großmehring

Zweiter Bürgermeister Helmut Sielaff hatte am Samstag um 15 Uhr zu den Klängen der Stadtkapelle Vohburg das Fest eröffnet. Er dankte dem Kulturausschuss und besonders Katharina Kloiber von der Gemeindeverwaltung für die Organisation des Fests. Gekonnt - mit drei Schlägen - zapfte Sielaff das erste Fass an. 100 Liter Freibier und als zusätzliche Überraschung 1000 Stofftaschen mit einem Großmehring-Aufdruck wurden vom Kulturausschuss verteilt.

Mit Tänzen aus ihrer Heimat begeisterte die Siebenbürger Tanzgruppe aus Ingolstadt. Die Saustoimusik aus Hepberg spielte an verschiedenen Standorten zünftig auf. Fast kein Durchkommen mehr gab es dann am Samstagabend, als Bavarian Hot Stuff, H.A.T., die Titti Twisters und DJ Schexx die Stimmung zum Höhepunkt brachten. Mit rockigen, fetzigen Nummern animierten sie die Gäste zum Mitsingen, Wippen und Tanzen. Partystimmung war angesagt.

Etwas ruhiger begann der Festsonntag, als Alleinunterhalter Bubi aufspielte. Dicht gedrängt vor der Bühne der Black Sheeps standen die Zuschauer dann wieder bei den Auftritten des Katholischen Kindergartens, der Bauchtanzgruppe Dance In Ya Salam und der Tanzgruppe Sweetgirls aus Mailing. Lautstarker Beifall und Zugaberufe waren der Lohn für die begeisternden Darbietungen. Bis zum Abend sorgten auf der Bühne der Feuerwehr 2unplugged in bewährter Art für gute musikalische Unterhaltung.

Für die Kinder gab es im Kinderland Bastel-, Hüpf- und Fahrmöglichkeiten. Auch im Nägelschlagen konnte sich der Nachwuchs üben. Zwei Stelzengeher aus Ingolstadt zogen in ihren herrlichen Kostümen an beiden Tagen die Blicke der Kleinen und Großen immer wieder auf sich. Eine schöne Aussicht auf Großmehring boten die Fahrten mit der Drehleiter der Feuerwehr. Aus 30 Metern Höhe wurden hier so manche beeindruckenden Fotos geschossen.

Kulinarische Köstlichkeiten hatten verschiedene Ortsvereine an ihren Ständen, Zelten und kleinen Biergärten zu bieten. Davon machten die Besucher zahlreich Gebrauch. "Vor allem am Samstagabend hatten wir alle Hände voll zu tun", berichtete Andrea Schneider vom Schützenverein Lohengrin. Großmehringer Gewerbetreibende und auswärtige Fieranten rundeten das breitgefächerte Angebot des zweiten Bürgerfests ab.

Ein überaus positives Fazit konnte daher Thomas Haimerl vom Großmehringer Kulturausschuss am Ende der Veranstaltung ziehen: "Es war ein überaus friedliches Fest. Besucher, Vereine und Fieranten waren alle sehr zufrieden. Wir setzen auf Qualität und nicht auf Quantität. Klein, aber fein ist unser Motto!"